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Freitag, August 06, 2010

Benny Lava, Toy Story 3 und mehr

 

Ich weiß, dieses Video ist alt, aber es soll immer noch Menschen geben, die es nicht kennen und mit Irgendetwas muss ich mich ja mal wieder melden :D

Bollywood-Filme finde ich interessant, aus einer anthropologisch-psychosozial-wissenschaftlichen Sicht. Da gehen diese armen, von ihren Jahrtausendealten Kasten, unterdrückten Menschen ins Kino, schauen sich diese grotesken und unwahrscheinlich farbenprächtigen und von einfachsten, nachvollziehbaren Emotionen überladenen Filme an, die gut und gerne vier Stunden dauern.

Um unterhalten zu werden, um ihren Alltag vergessen zu können.

Ich war eben mit meinem Bruder in “Toy Story 3”, ich hab auch den Alltag vergessen, wurde unterhalten und von Emotionen überflutet. Als Andy am Ende sein geliebtes Spielzeug an ein süßes Mädchen aus der Nachbarschaft verschenkt hielt ich meine Tränen nicht zurück. Bei “King Kong” hab ich nicht soviel geweint. Ja, ich bin ein Waschlappen, aber wenn mir etwas nahe geht dann ist es die Liebe eines Jungen zu seinem Spielzeug. Die “Toy Story”-Filme tragen die Mitschuld, dass ich mich niemals von meinem Spielzeug trennen werde! Aber keine Sorge, ich hab keine Stofftiere mehr im Bett. Nur noch meine beiden Lieblingsstofftiere auf meinem Nachttisch, zwei Dinosaurier.

Ich liebe diese Stofftiere!

Wenn auch ihr Spielzeug hattet, dass ihr liebt und vermisst oder vermissen würdet, wenn ihr es nicht mehr hättet, dann solltet ihr “Toy Story 3” gucken, egal ob ihr die ersten beiden Teile nicht kennt, man braucht ihn auch wirklich nicht in 3D zu sehen. Wirklich, glaubt mir, vertraut mir, ich weiß es.

Noch zum Video: Der eingeblendete Text hat übrigens nichts mit dem wirklichen Inhalt des Lieds zu tun.

Freitag, März 19, 2010

Trailer Day 15

Ich hab beschlossen nicht mehr soviele Trailer zu posten, zum Teil waren da Gurken dabei, zu Filmen, die ich mir gar nicht ansehen würde. Ab sofort findet ihr hier wirklich die BESTEN Trailer zu den VERHEISSUNGSVOLLSTEN Filmen!

Frischgebackener Oscar-Preisträger Jeff Bridges in der Fortsetzung des Kultfilms Tron:

Tron Legacy

Adele Blanc Sec: Französischer Abenteuerfilm in “Mumie”-Manier, es gibt sogar Dinos! Alles nach einer Comicreihe, die Franzosen lieben ihre Comics. Sieht toll aus, bin gespannt, wann der zu uns kommt. Produzent ist Luc Besson, was aber wenig überrascht, da er praktisch in Zweidrittel aller französischen Filme seine Finger drin hat.

 

Predators: Der Cast ist ungewöhnlich und schlichtweg genial! Dieser Film wird den “Alien vs. Predator”-MIst vergessen machen! YEAAAH!

Dienstag, Dezember 22, 2009

Walking with Dinosaurs

Ich bin traurig, ich musste feststellen, dass ich kein kleiner Junge mehr bin, der über alle Maßen begeisterungsfähig ist, den riesige Roboterdinosaurier so ungehemmt faszinieren können.

Ich war am Freitag in Mannheim in dem großartig inszenierten und äußerst aufwändigen “Dinosaurier im Reich der Giganten”. Einer Liveshow die die Zuschauer durch Hunderte Millionen Jahre Zeitgeschichte unter der Herrschaft der Dinosaurier führt.

Mein Puls ging schneller, als die so lebensecht wirkenden Dinosaurier im Kampf aufeinander los gingen, aber ich war distanziert. Ich wollte nah dran sein, ich wollte sie berühren… aber ich saß in den oberen Reihen, weil ich hundert Euro sparen wollte. Es war den Besuch wert, aber das alles hätte es zehn Jahre früher geben müssen, als es mich noch vom Hocker gerissen hätte, als ich noch kein unterkühlter, emotionsloser Klotz war. Ich ärgere mich auch über mich selbst, dass ich so wenig empfand.

Schließlich war das ein Traum der da wahr wurde.

Diese Aufnahmen stammen vom Samstag.

Was mir besser gefallen würde, als eine Live-Show in einer Halle wäre ein Jurassic Park mit dieser Technik! Das würde Geld einbringen!

Donnerstag, Oktober 08, 2009

Jurassic Park

Heute kam ich endlich dazu Jurassic Park wieder zu sehen und ich muss sagen, der Film ist jetzt 17 Jahre alt und wirklich hervorragend gealtert. Die Effekte sind immer noch spitze, in den wenigsten Einstellungen fällt inzwischen auf, dass die CGI-Dinos nicht echt sind. Ich bin inzwischen so an die neuesten Möglichkeiten gewöhnt, dass mir die Gallimimus-Szene unecht vorkam, aber sonst wirklich KEINE. Jurassic Park hat nach fast 20 Jahren noch immer dieselbe Wirkung und ich habe den Film heute zum ersten Mal auf englisch gesehen und muss sagen, dass die deutsche Synchronisation zu den besten gehört, die ich je in einem Film gehört habe. Wolfgang Condrus (Alan Grant, gespielt von Sam Neill), Arne Elsholtz (Ian Malcolm, gespielt von Jeff Goldblum), einige der besten Sprecher überhaupt sind vertreten und die Stimmen und Gefühle werden sehr gut wiedergegeben. Als der Film vorbei war, was mir wie immer zu schnell ging, weil ich wie ich bereits früher geschrieben habe, so gerne in diese Welt abtauche, ging ich einige Szenen noch einmal auf Ungarisch an und obwohl ich nichts verstanden habe und man einfach bedenken muss, dass die ungarische Sprache mit dem englischen Original weniger gemein hat als Deutsch, ist diese Synchro einfach nicht gut, wirkt aufgesetzt und vorgelesen. Ich bin ja immer gerne dabei Übersetzungen nieder zu machen, aber hier besteht dafür wirklich kein Grund.

Die Dame links ist Laura Dern, hier in der Rolle der Paläobotanikerin Ellen Sattler. Sie ist eine meiner Lieblingsschauspielerinnen und leider unterbeschäftigt. Gebt dieser Frau mehr Jobs!

Für Inland Empire hätte sie einen Oscar verdient, verdammt nochmal. Ich sehe die Frauen hier wieder klar im Nachteil. Um Männer wird ein Kult gesponnen, um Frauen nicht. Männer bekommen ihre Oscars angetragen und sind viel präsenter in den Medien.

 

 

 

Jurassic Park habe ich ungezählte Male gesehen, seit zwei Jahren gar nicht und es ist immer wieder ein Abenteuer. Es ist eine Achterbahnfahrt, man weiß, was kommt, aber es ist trotzdem aufregend. Großes Kino. Vielleicht das Beste, was Spielberg je gemacht hat. Und auch die Musik zählt zu dem Besten was je für einen Film geschrieben wurde. Dieses Stück Musik ist auf meiner Liste der Lieblingslieder.

Montag, September 28, 2009

Das Jurassic Park – Erlebnis

Als 1992 Jurassic Park in die Kinos kam, war das ein AHA-Erlebnis für viele Jungs und Mädchen - aber doch vor allem, Jungs. Ich selbst war schon seit frühester Kindheit total versessen auf Dinosaurier, meine Eltern waren damals auf der Suche nach irgendwelchem Dinosaurierspielzeug und sie konnten nicht fassen, dass es das nicht gab, erst ein paar Jahre später brach die Dino-Welle los und hat seitdem kaum abgenommen. Heute gehe ich durch die Spielzeugregale und kriege fast feuchte Augen, Lego-Dinosaurier, Playmobil-Dinosaurier, Dinosaurierroboter. Warum haben die das damals nicht produziert?!

Mein Vater erzählt gerne, wie ich als kleiner vierjähriger Klugscheißer auf einer Dinosaurierausstellung den Paläontologen einen Vortrag gehalten habe, darüber, wie die Dinosaurier ausgestorben sind.

Ich war verrückt nach Dinosaurier, ehe alle von Dinosaurier sprachen!

Ich kam ziemlich spät dazu Jurassic Park zu sehen, es muss so 1997 oder 1998 gewesen sein, als die Fortsetzung bereits im Kino angelaufen war. Zu dieser Zeit las ich hauptsächlich Filmromane, Romane die auf Filmen basierten oder Romane, die verfilmt worden waren. Ich bin wahrscheinlich wirklich einer der wenigen, die durch den Film zur Literatur gekommen sind. Bei J. Gg. Rupprecht in Worms war damals Räumungsverkauf, inzwischen wurde der Komplex für die Kaiser Passage abgerissen und ich kaufte mir für 1,50 Mark einen ganzen Stapel Bücher, eines der Bücher war “Vergessene Welt” von Michael Crichton, ein anderes “Raptor Red” von Robert Bakker, der beratend bei der Produktion von Jurassic Park tätig war. Ein wahnsinniger Zufall.

Ich lach mich bei diesen xkcd-Comics fast schlapp, sie sprechen genau für mich :D

Mein erster Roman, den ich über einen Zeitraum von 7 Jahren schrieb, war eine direkte Fortsetzung, mein dritter Teil, der Jurassic-Park-Reihe. Ich habe gründlich über meine bisherigen Arbeiten nachgedacht und sie psychologisch untersucht.

“Isla Hupia” ist die literarische Verarbeitung meiner Kindheit, der Teenager-Jahre und deswegen werde ich das Buch auch nicht mehr anrühren, um daran etwas zu verändern. Ich bin nicht mehr der Junge, der ich damals war und die Entwicklung, die ich von 11 bis 18 durchgemacht habe, die hat das Buch entstehen lassen. Es ist sicher kein guter Roman, aber im Hinblick darauf, was es für mich bedeutet hat, die Verarbeitung von Träumen und Ängsten ist “Isla Hupia” einzigartig.

Es ist das Jurassic-Park-Erlebnis.

Jeder von uns hat diesen Moment, der uns die Augen für eine bis dahin unbekannte Welt öffnet, so atemberaubend, so erschreckend, aber auch beflügelnd und anregend.

Ich lebte in dieser Welt, ich floh in meinen Träumen vor Velociraptoren durch Räume, die es nur in meiner Fantasie und dann später in diesem Buch gab.

Natürlich wird man älter und reifer.

Mein nächstes Buch “MaryJanes Son” kämpft vor allen Dingen mit der Ziellosigkeit, dem unreflektierten Agnostizimus und der Naivität, die ich scheinbar von einem Tag auf den anderen verlor. Sprachlich besser, ist dieses Buch antriebslos und ohne Ziel. So wie ich, in meinem letzten Schuljahr und dem Jahr der Arbeitslosigkeit, ehe ich meine Ausbildung begann.

Mit dem ersten Tag der Ausbildung begann ich einen neuen Roman. Kimali ist Schmerz, Verzweiflung und Wut über den Verlust eines Freundes und bei aller Überzeichnung hin zum comic relief ist alles wahr und wahrhaftig.

Mein neuer Roman, Kubilabala, ist gekennzeichnet von der Suche nach dem Sinn im Leben, weil ich auf der Sinnsuche bin. Was möchte ich erreichen? Was will ich?

Man kann seine Vergangenheit entsorgen, so wie es der verlorene Freund gemacht hat, man kann alles wegwerfen, es verdrängen und nicht mehr zurückblicken.

Aber das ist arm. Einfach nur arm.

Ich denke an all die schönen Tage meiner Kindheit, ich hatte lange Zeit keine Freunde, es war nicht einfach, aber wenn wir unsere Geschichte nicht kennen, sind wir dazu verdammt, sie zu wiederholen. Wir müssen aus Fehlern lernen, unseren und den Fehlern unserer Vorgänger.

Ich habe hier auf meinem Schreibtisch einen Terrakotta-T-Rex und einen tönernen Stego mit Spardosenschlitz auf dem Buckel stehen, die mein Vater mir geschenkt hat. Meine beiden Lieblingsstofftiere habe ich auch noch, nicht mehr im Bett, aber auf dem Nachttisch: Ein roter Langhalsdinosaurier (Johnny) und ein mmh, es könnte ein Stegosaurus sein.

Was haben diese Tiere gemacht, dass sie nach Hundert Millionen Jahren Herrschaft über diesen Planeten verschwanden? Haben sie aufgehört sich anzupassen? Hat eine Seuche sie dahingerafft? War es ein kosmisches Ereignis, ein Meteorit?

Bin ich zu weit in meine eigene Vergangenheit gekehrt und kann nicht nach vorn sehen?

Natürlich hab ich Dinobücher im Regal und Jurassic-Park-T-Shirts im Schrank.

Manche Jungs werden nie erwachsen und ich will es auch nicht. Ich möchte mich nicht von dem Kind trennen, das ich war. Begeisterungsfähig, voller Fantasie.

Wenn ich etwas sehe, wie das hier, dann kribbelt es in mir, ich will da einsteigen und nicht mehr raus müssen. Diese Welt ist mit dem Aufeinanderprallen von urwüchsiger Urzeitlichkeit und Moderne einfach zu verlockend. Das Set-Design von Jurassic Park begeistert mich noch heute.

Jurassic Park hat viele Leute beeinflusst, nicht so sehr wie Star Wars, aber es ist in der Popkultur ähnlich integriert, ohne, dass es uns noch auffällt. Jurassic Park lieferte auch die erste Vorlage für den popkulturellen Hacker. Dennis Nedry, gespielt von Wayne Knight, hat unsere Vorstellung vom schmuddeligen, fetten, sozialinkompetenten Hacker-Programmierer-Informatik-Magier geprägt.

Meine Erfahrung in eben dieser Branche sagt mir, dass das alles gar nicht so falsch ist ;-)

Und ich bin da falsch aufgehoben.

Es ist so, wie viele andere Fachinformatiker, mit denen ich gut bekannt oder befreundet bin, ist die Ausbildung häufig unzureichend und einseitig und die Anforderungen immens hoch. Manche meiner Klassenkameraden sind von ihren Firmen regelrecht geknechtet und arbeiten die ganze Woche gut und gerne 10 oder 12 Stunden am Tag. Ein undankbarer Job, man bekommt alles hingeschmissen, alle Probleme aufgebürdet und darf sich darum kümmern sie zu lösen, wie, interessiert nicht, man muss es einfach tun und alles können.

Man muss sich ständig up-to-date halten, muss wissen, was auf dem IT-Sektor vor sich geht, welche Hardware aktuell ist, das ist so, als müsste ein Schlosser alle drei Monate neue Werkzeuge kennen lernen und sich mit neuen Schrauben auseinandersetzen, als müsste ein Bäcker sich alle paar Monate mit der Auswirkung der ständig wechselnden Mehlsorten auf die Hefe in seinem Butterzopf Gedanken machen.

Ich vermisse das Jurassic-Park-Erlebnis, das Staunen und in Ehrfurcht erzittern.

Ich will Leben.

Meine gegenwärtige Planung sieht aus, Berufsschullehrer zu werden. Im Lehrerzimmer fühlte ich mich schon immer wohl und ich kann es kaum erwarten, meine Schüler zu unterrichten und all das besser zu machen, was man bei mir nicht so gut gemacht hat. Zum Beispiel Programmierlogik, nicht wahr, Herr S. aus A.!

Ich ertappe mich dabei, wie ich überlege, wie ich den Stoff aufarbeiten könnte, wie ich die Schüler motiviere und sie nicht einfach nur dumm mit vorgekautem Stoff abfülle.

Kann ich das, Lehrer sein? Will ich das?

Was will ich sonst noch in meinem Leben?

Ich will eine Familie, ich will Kinder (3, mindestens).

Noch ein Jurassic-Park-In-Joke. Der Lysin-Plan. Einfach köstlich und es ist mir auch gut gelungen all die Comicstrips in mein Wehklagen und Jammern einzubinden. Ich hab’s einfach drauf. Klasse.
Mann, ich vermisse Jurassic Park. Ich werde das Buch wieder lesen und den Film sehen, morgen früh.

Danke, MC!

Freitag, September 12, 2008

BEI ALAN GRANT!
ICH WILL SO EINEN!





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