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Sonntag, Mai 09, 2010

Ich begehe gerade Facebook-Suizid!

Die Gründe dafür sollten allseits bekannt sein und es ist nur konsequent von mir zu meinen Werten zu stehen. Schließlich bin ich Pirat! Verdammt nochmal, warum hab ich mich denn da angemeldet!

Facebook legt mir Steine in den Weg, aber ich tue es, ich lösche soweit alles und dann werde ich mein Konto nicht nur “deaktivieren”, ich werde es ENTFERNEN!

Es hat etwas gedauert, aber jetzt habe ich es erkannt:

 

FACEBOOK IST DAS BÖSE!

 

Facebook will das Netz übernehmen, ist gegen offene Systeme, unterdrückt seine Konkurrenten, seine Mitglieder und scheißt ganz einfach auf unsere Rechte. Mehr noch als jedes andere Social-Networks-Portal.

Das war’s ich bin weg. Irgendwann muss man einfach einen Schlussstrich ziehen.

 

Und hier seht ihr, wie ihr das selbst machen könnt (solltet):

http://www.gertis-pc-tipps.de/fortgeschrittene/so-kannst-du-dein-facebook-account-loeschen/

https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

Donnerstag, Dezember 17, 2009

Trailer Day 10 – Ground Hog Day

So, vergessen wir ganz einfach, dass gestern bereits der zehnte Trailer Day war… Zweidrittel der Clips wurden nämlich sofort wieder von den Urheberrechtswichsern von YouTube gelöscht.

Dafür gibt es jetzt wirklich sehenswerte Trailer!

Hot-Tub-Timemachine! Chevy Chase und ein All-Star-Cast reisen mit einem Yakuzzi in die 80er.

 

“Which color has Michael Jackson?” - “Black?” TOLL!

Dann endlich der neue Trailer von “Clash of the Titans”, sieht nach Uber-CGI aus, aber gefällt mir dennoch. Oh ja, das tut es :D

 

Und jetzt kommt der Knüller, der eigentlich einen eigenen Post verdient hätte – der “Iron Man 2”-Trailer! Scarlet Johansson, Mickey Rourke verstärken den Cast diesmal.

Montag, November 02, 2009

Sicherungskopie einer DVD erstellen unter Ubuntu

Wie immer bewegt man sich auf düsteren, grauen Pfaden des Copyright-Verletzungs-Bullshits, wenn man sich eine DVD für den Eigengebrauch sichern möchte, obwohl jeder das Recht auf eine Privatkopie zur Sicherung hat, sogar bis zu 7 sind akzeptabel, die man auch im Freundeskreis verteilen und verleihen darf.

Das sagt unser Gesetz:

http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__53.html

http://www.it-recht-kanzlei.de/privatkopie-urheberrecht.html

Jeder, der einen DVD-Brenner besitzt, hat schon einmal eine DVD kopiert. Wofür sind die denn auch sonst da? Ich mache das auch, gelegentlich mit Filmen, die ich verleihe und die mich soviel Geld gekostet haben, dass ich sie auf keinen Fall neu kaufen möchte. Etwa die Indiana-Jones-DVD-Box.

Nach dem Gesetz steht mir eine Privatkopie zu, nu ist es aber so, dass die meisten DVDs mit einem Kopierschutz ausgeliefert werden, der unserem Gesetz zuwiderläuft!

Nun bin ich ja auf Ubuntu umgestiegen und ich möchte gar nicht von den Problemen berichten, die man beim DVD-Ripping unter Windows Vista bzw. Server hat, hier wird bekannte DVD-Ripping-Software nämlich eine Anwendung durch eine systeminterne Ausführungsverhinderung an der Arbeit gestoppt. Für Linux gibt es eine ganze Reihe DVD-Ripping-Software, die ausschließlich NICHT kopiergeschütztes Quellmaterial verarbeiten kann und somit legal und unbedenklich ist.

Nun zeige ich euch einen einigermaßen komfortablen Weg, wie ihr schnell eine DVD kopieren könnt, um eurem Recht nachzukommen. Ihr müsst nur etwas in der Konsole rumtippen, das Wichtigste erkläre ich kurz. Noch ein Hinweis, hierbei muss der Kopierschutz ausgehebelt werden, was gegen die Nutzungsbestimmungen des Urhebers verstößt!

Um den Kopierschutz aus den Daten zu entfernen, benötigt man die Installation des "libdvdcss"-Paketes. Ich bin so daran gelangt:

echo deb http://de.packages.medibuntu.org/ feisty free non-free | sudo tee -a /etc/apt/sources.list

 

wget -q http://de.packages.medibuntu.org/medibuntu-key.gpg -O- | sudo apt-key add - && sudo apt-get update

Jetzt ist die Paketquelle im System eingetragen und nun können wir das gewünschte Paket installieren:

sudo apt-get install libdvdcss2

Der Befehl sudo fordert dich auf, das Administrator-Kennwort einzugeben, um mit der Berechtigung des Admins die folgenden Befehle auszuführen. apt-get ist ein Paketmanager, der die Installation fertiger Pakete vereinfacht. Es gibt eine Reihe von Befehlen, mit denen wiederum apt-get arbeitet, so in diesem Fall install und danach schreiben wir den Namen des Pakets, das wir herunterladen und installieren wollen.

Als Nächstes benötigen wir das Programm "dvdbackup", hierfür lautet der Installationsbefehl:

sudo apt-get install dvdbackup

Das läuft alles flott durch und sollte keine Probleme machen.

Jetzt legt man die DVD ein, die man rippen will und das weitere Vorgehen wird sein, den Film auf die Festplatte zu kopieren, stellt also sicher, dass genügend freier Platz da ist. Ich musste eben etwas aufräumen und alten Kram löschen. ;-)

Jetzt gebt ihr in der Konsole folgendes ein:

dvdbackup -M -i /dev/dvd -o /tmp/dvd/

Das Programm "dvdbackup" wird nun die gesamte DVD (-M) vom Laufwerk (-i /dev/dvd) nach (-o /tmp/dvd/) kopieren. Hier könnt ihr aber jedes beliebige Verzeichnis angeben, es sollte nur existieren.

Jetzt wird die gesamte DVD auf die Festplatte geschrieben, das dauert eine Zeit lang und wenn ihr den Zielordner beobachtet, wird er stetig wachsen. Auf der Konsole ist der Job dann irgendwann durch, die DVD wurde vom vermaledeiten Kopierschutz befreit und es geht an den nächsten Schritt.

Jetzt muss der Film auf eine DVD gebrannt werden und im Idealfall rechnet die Software ihn auf ein angenehmes Maß herunter, gerade so groß soll er sein, dass er auf eine handelsübliche Single-Layer-DVD passt.

Ich habe das beste Ergebnis mit "k9copy" erzielt, nachdem ich "dvd::rip" und "dvd9*5 converter" erfolglos getestet hatte.

In "k9copy" gebt ihr den Quellordner an und das Ziel, dann legt ihr einen Rohling rein und schaltet mit Strg + Alt + einer Pfeiltaste auf euren anderen Screen und surft oder guckt einen Film, während euer Rechner den Film encodiert und anschließend brennt.

Tadaaaa!

Fertig ist die Sicherungskopie.

Die jedem zusteht, vergesst das nicht, es ist euer verbürgtes Recht. Nur dürft ihr diese Kopie nicht weiterverkaufen oder sonst irgendwie Profit daraus schlagen.

Freitag, Oktober 16, 2009

Wer nicht bereit ist, sich an neue Gegebenheiten anzupassen, muss aussterben.

Vor 65 Millionen Jahren schlug vor der Westküste Indiens eine Meteorit ein, der das Shiva Bassin http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,655449,00.html  formte und das Leben auf der Erde innerhalb
eines Momentes vor gänzlich neue Herausforderungen stellte. 90 Prozent aller Tierarten starben aus und während manche Arten sich scheinbar gar nicht änderten, Haie in etwa, entwickelten sich die kleinen Säugetiere zu einer neuen, großen Reihe von verschiedenen Spezies, die alle erdenklichen Lebensorte besiedelte.
Spätere Eiszeiten haben immer wieder Einfluss auf die Evolution genommen und so passte sich der Frühmensch in Europa an das raue Klima an, hatte eine gedrungene Gestalt, der Neandertaler war in unseren Augen sicher keine Schönheit, aber er hatte sich angepasst. Nur änderte sich das Klima darauf wieder und der Neandertaler wurde von den Neumenschen, die aus Afrika zuwanderten - uns Homo sapiens sapiens - verdrängt, ausgerottet und absorbiert. Innerhalb weniger Generationen war er komplett ausgelöscht, weil er sich an die neuen Umstände nicht mehr anpasste oder anpassen konnte. Heute ist genetisch erwiesen, dass es nicht zu einer Verschmelzung der Neandertaler und uns kam.
Jetzt machen wir einen großen Sprung. Vor 40 Jahren wurde für elitäre und militärische Zwecke ein neues, weltweites Kommunikationsmittel geschaffen, wie es in unserer Geschichte noch kein vergleichbares gab. Das Internet - prophezeiten die Vordenker - würde alles ändern, ALLES.
Die Art wie wir denken, die Art wie wir miteinander umgehen, unsere Kulturen. Schlichtweg ALLES.
Und die breite Masse interessierte das nicht.
Mitte der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts hatte das Internet einen Siegeszug in das öffentliche Leben, das Leben eines jeden Menschen. Heute sind die Mehrheit der Bürger in Deutschland Nutzer des Internets. Manche lesen in Blogs, manche haben sich selbstständig gemacht und leben von den Einnahmen durch Onlineauktionshäuser, sie sind die Krämer des Internets. Manche Nutzer halten Kontakt zu ihren Verwandten und Freunden, die überall auf der Welt verstreut sein können.
Manche laden Daten in das Internet hoch, deren Urheber sie nicht sind. Sie verfolgen damit keinen böswilligen Trieb. Sie tun es einfach und es ist nun daran, dass die Menschen, die daraus einen Nachteil für sich ziehen, sich anpassen.
Doch das tun sie nicht. 10 Jahre und Millionenfache Entlassungen später stellen sich Musikfirmen langsam um. Sie werden - leider - überleben und das, weil sie bereit sind, sich anzupassen. Mit der steigenden Geschwindigkeit des Datentransports ist es inzwischen ein Leichtes auch ganze Filme "illegal" im Internet zu verbreiten. Was illegal ist und was nicht, das bestimmt das Gesetz. Doch passt sich dieses nicht an die neuen Gegebenheiten an und nennt den Download eines Filmes Diebstahl. Obwohl Diebstahl per definition die Entwendung eines Objektes zum Schaden eines anderen ist. Hier wird nichts entwendet, es handelt sich um eine Kopie des Originals. Ein ganz anderer Punkt und auf jeden Fall KEIN Diebstahl.
Was sich nicht anpasst, ist zum Scheitern verurteilt.
Es war abzusehen, dass zunehmend auch die Literaturwelt von den neuen Möglichkeiten des Internets erschüttert wird. Es muss wundern, dass dies nicht früher geschehen ist, schließlich ist das geschriebene Wort die grundlegendste Form der Information im Internet.
Schon vor Jahrhunderten waren Raubdrucke gang und gäbe. Doch kostete ein Raubdruck noch immer eine Menge Arbeit und Geld, denn Abschrift, Satz und Druck machten sich nicht von alleine, so kann heute jedes Kind mit etwas Geschick und Wissen Bücher und Dokumente einscannen und digital verbreiten. Auf dunkle Kanäle fand mal das erste Buch von Dieter Bohlen zu mir, ich las tatsächlich die ersten Seiten des Buches und dann löschte ich die Scheiße. Das ist der große Vorteil dieser neuen Möglichkeiten!
Und für den Dreck mussten Bäume gefällt werden!
Für die Produktion der Hundertausenden von Dieter Bohlens bedeutungslosen Memoiren, wurden wertvolle Ressourcen verbraucht. Die Hälfte jeder Auflage von Büchern wird wieder eingestampft! Eine Verschwendung, die wir nicht mehr tolerieren können.
Keine Druckkosten mehr. Okay, man sollte doch annehmen, dass ein E-Book also sehr günstig ist, denn der Druck und die Verlagsarbeit fallen ja weg, man muss das Buch nicht mehr auf Paletten laden und mit LKWs durch die Gegend kutschen. NEIN!
Die deutschen Verlage halten an der Buchpreisbindung fest!
Idioten!
Somit kostet das gedruckte und maßlos viel zu hochwertig produzierte Buch von Stephenie Meyer genausoviel wie das Produkt, bei dem die letzten 2000 Arbeitsschritte nach der Korrektur und dem Schriftsatz wegfallen, weil es direkt online vertrieben wird!
Natürlich wollen die Verlage und Druckereien nicht, dass der Nutzer günstig ein Buch digital erwirbt.
Offensichtlich.
Sie begehen die gleichen Fehler wie die Musik- und Filmindustrie.
Sie versehen die digitalen Bücher mit Digital-Right-Management, das die Nutzung einschränkt und so kann man eventuell ein Buch nicht von einem defekten Lesegerät auf ein neues kopieren, um nur einen Fall zu nennen, der todsicher irgendwann eintrifft.
Warum gehen die Verlage nicht in die Offensive und bieten JEDES Buch digital an, welches gerade verlegt wird? Durch die wegfallenden Produktionskosten könnten lange vergriffene Bücher, die man nur noch über Antiquariate für teures Geld erstehen kann, Bücher, deren Produktion aufgrund des fehlenden Massenmarktes nicht rentabel ist, wieder erhältlich werden und somit Geld bringen!
Nur 1 Prozent der aktuellen Bücher sind gegenwärtig als E-Book erhältlich!
Die Verlagslandschaft passt sich nicht den neuen Gegebenheiten an und ist dem Untergang geweiht.
Ich hoffe, sie zerfällt, geht unter und gibt endlich mehr Macht in die Hände der wahren Arbeiter der Literatur. Der Schriftsteller.
Mir!
MUHAHAHAHA!
MIR!
Ähem, Entschuldigung.

Donnerstag, August 27, 2009

Die Zukunft der Literatur liegt im Netz

Vielleicht bin ich einer der ersten Autoren die von den neuen digitalen Lesegeräten für elektronische Bücher profitiert!

Weltweit ist das .pdf-Format von Adobe verbreitet und wird von Privatleuten und Unternehmen verwendet um qualitativ hochwertige Dokumente für den Druck oder die Bildschirmanzeige bereitzustellen. Adobe hat den Aufbau von PDF nicht offengelegt, es gibt zwar eine ganze Reihe von Software die es vermag .pdf-Dokumente zu erzeugen, aber durch ihre propietäre Herkunft eignet sich die Technik nicht für die Open-Source-Community.

Nun ist auch Google, das bereits seit Jahren ganze Bibliotheken einscannt und online bereitstellt, auf das offene .epub-Format umgestiegen.

Wenn ich jetzt rausgefunden habe, wie man .epub-Dokumente erzeugt, werde ich meine Romane auch in diesem Format zum Download bereitstellen. Die Vorteile sind bessere Lesbarkeit und höhere Kompatibilität zu den Lesegeräten der neuen und zukünftigen Generationen. Viele lesen keine .pdf-Dokumente.

Sobald die E-Book-Reader erschwinglich und ausgereift sind, werde ich mir einen zulegen, auch wenn die Preise für ein Buch sich durch die (dummen) Bemühungen der Verlage nicht sonderlich senken werden, lohnt sich das allein schon für die ganze Literatur, die durch ihr Alter oder die Lizenzierung urheberrechtsfrei sind. Praktisch alles, was Reclam im Angebot hat… Adieu kleines gelbes Heftchen!

Für jeden Gymnasiasten der “Die Leiden des jungen Werther” lesen muss, macht das Sinn (wenn er nebenbei noch den neuen Playboy auf seinem E-Book-Reader lesen kann).

Die Zukunft der Literatur liegt im Netz, es sei denn unsere Regierung wird in ihren Zensur- und Unterdrückungsbemühungen nicht bald unterbunden.

Bald ist Bundestagswahl!

Wählt die Piraten!

Montag, Juli 20, 2009

Klarmachen zum Ändern!

Piratenspot "Klarmachen zum Ändern" 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.

Wählt die Piraten und befreit euch von den “zu Guttenbergs” den “Merkels” und “Steinbeißers”. Freiheit ist wichtiger als Sicherheit, was nützt mir eine sichere Existenz, wenn ich nicht die Freiheit habe sie zu genießen?

Dieser kurze Spot kratzt nur zwei unserer Themen an.

Mittwoch, Juni 03, 2009

Who Are You?

I really wanna know!

Tell me who are you!

“Who Are You?” von The Who, vielen vielleicht bekannt als Titelsong von CSI ist mein gegenwärtiges Lieblingslied. Ich lasse es rauf und runter dudeln.

I woke up in a Soho doorway, a policemen knew my name.

He said: “You can go sleep at home tonight, if you get up and walk away.”

Saucooler Song. Ruhiger Rock, aber er packt mich.

Hier noch ein Video von YouTube um meiner Copyright-Verletzung die Krone aufzusetzen:

Wie kann ich es wagen einen Text zu zitieren?

Das DARF NICHT SEIN!

Die Angabe eines Songtextes ist strafbar. Totaler Unsinn!

Das Zitieren von Literatur ist keine Straftat, hätte ich jetzt vier Sätze aus “Der Fänger im Roggen” hier reingeschrieben, würde es keine Sau interessieren. Selbst Salinger nicht.

Wählt die Piraten, Leute.

Zeit zum Ändern!