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Montag, November 22, 2010

Iron Sky – Mein Tag hinter den Kulissen

iron_sky Kommt etwas spät, dass ich von dem Film berichte, aber jetzt ist einfach erst der richtige Moment dafür ;-)


Im Sommer hab ich ein Casting besucht und heute war es soweit, ich war Komparse bei "Iron Sky".


Space-Nazis from Moon!

 

“Iron Sky” ist eine finnisch-deutsch-australische Co-Produktion von den “Star-Wreck”-Machern und hat ein Budget von 6 Millionen Euro.

Gedreht wird in Frankfurt, Australien und Finnland.

Nach dem 2. Weltkrieg flohen ein paar Nazis auf den Mond und 2018 kommen sie zurück. Das ist die Story. Es ist eine Komödie, irgendwie.

Ich wollte dabei sein.

090514ironsky_dietze
Mit Götz Otto, Udo Kier und Julia Dietz.

Rechts auf dem Foto seht ihr Julia Dietz – en lecker Määdsche.


Julia Dietz hab ich kennengelernt und sie um ein Autogramm gebeten, von ihr bekam ich keines, weil sie auf dem Sprung war, dafür aber zum Beispiel vom Drehbuchautoren und von ... ach, das darf ich nicht verraten :hihi:

Der Tag war grandios!


Ich bin in ganz vielen Szenen zu sehen und habe Screentime mit den beiden Hauptdarstellern in den großen Szenen, über die ich nichts schreiben darf.

Alles topsecret.

Es durften keine Fotos gemacht werden, aber ich kann euch sagen, das Catering war klasse, die Explosionen, die Schutt und Dreck um meine Ohren gewirbelt haben, waren nicht von schlechten Eltern und mein Schauspiel war natürlich wieder einmal über alle Maßen lebendig, emotional und authentisch. Was auch für meine beiden Freunde gilt, die mich begleiteten, wir waren wirklich außerordentlich gut und glaubwürdig. Das hat der Stuntkoordinator uns bestätigt, als wir vor den Space-Nazis flohen... mehr darf ich echt nicht sagen :D

Ich hab Autogramme gesammelt, mich mit den Regie-Assistentinnen angefreundet (ich hätte beide vom Fleck weg geheiratet) und einen Haufen Verrückter kennen gelernt. Eine sehr hübsche junge Frau - die sehr SEHR zugepierct und tätowiert war, was mir auf eine komische Art gefiel wie  ich gestehen muss - lief den ganzen, kalten, verregneten Tag in Minirock und Perlonstrumpfhosen rum und war Teil meiner "Clique".
Mein Beschützerinstinkt wollte sie warmhalten und ihr eine Decke besorgen... manchmal echt schlimm mit mir ;-)

Der alte Trailer:

Ein Teaser mit erstem Material:

Bitte schaut euch die Website http://www.ironsky.net/site/ an und fordert, dass der Film auch bei euch in den Kinos gezeigt wird. Der Norman hat die große Leinwand nämlich verdient. :D

Mittwoch, November 17, 2010

Cowboys & Aliens – Teaser

Olivia Wilde allein in einem Western wäre schon traumhaft. Sie hat etwas von den klassischen amerikanischen Darstellerinnen wie Katherine Hepburn und ist dabei – für meinen Geschmack – sehr sexy. Hat da jemand was gegen Stupsnasen und eine hohe Stirn?

Daniel Craig vermisse ich sowieso schon seit “Quantum”. Der neue Bond ist meiner Meinung nach schon zwei Jahre in Verzug. Und der soll jetzt mit Olivia Wilde in einem Western spielen. Tolle Neuigkeiten.

Und wer spielt noch mit?

Harrison Ford, der nach Indy 4 auf einem neuen Höhepunkt seiner Schaffenskraft (-lust) ist und hier mal den Bösewicht geben darf. Harrison Ford und Overacting passen besser zusammen, als man das annehmen könnte, wenn man nur seine ernsten Filme aus der Zeigefinger-80er-Periode kennt.

Und der Regisseur von Iron Man führt Regie? Der Mann kann mit Action umgehen, ist selbst ein Filmgeek und weiß, was solche Typen wollen. Er kommt außerdem aus dem Humorsektor der amerikanischen Unterhaltungsindustrie und kann auch damit punkten.

Denn hier geht es um Cowboys UND ALIENS!

Der Comic war uninspiriert, eigentlich mies, aber der folgende Teaser sollte jeden Filmfan umhauen. Es kommt ein frühspielbergischer Vibe rüber. Bedenkt, dass der Film erst nächsten Sommer rauskommt und die Dreharbeiten gerade erstabgeschlossen sind!

Donnerstag, Juli 15, 2010

John Locke (Terry O´Quinn)


John Locke by ~Eschenfelder on deviantART

 

Wer sich jetzt wundert, warum ich einen glatzköpfigen Mann gezeichnet habe, an dem ist eine der besten Fernsehserien aller Zeiten vorüber gegangen. LOST! Nur beim Ende schwächelt die Serie leider, aber ich bin nicht hier um zu spoilern… außerdem wüsste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte :D

Wer jetzt ein Portrait von sich gezeichnet haben möchte, ich habe drei Abende daran gesessen, ihr müsst also viel Zeit mitbringen, damit es so toll wird. Wenn ich huschhusch mache, dann kommt sowas raus wie bei Sabrina, sie hat sich selbst nicht wiedererkannt :D

Montag, Juni 28, 2010

Beginn der Grabungssaison!

Ich bin ab morgen für eine Woche in Eckfeld, danach für mehrere Monate in Eppelsheim auf paläontologischer Ausgrabung – im Rahmen meines Zivildienstes den ich beim Naturhistorischen Museum von Mainz ableiste.

Das heißt ich bin nicht online! AAAAH!

Neinnein, so schlimm wird das nicht, ich bin außerdem noch für euch zu erreichen, wenn ihre meine Handynummern habt. Ich werde auch von meinem Handy jeden Abend twittern, wie es mir geht, wie die Grabung läuft, etc.

Also schaut ab und zu mal vorbei :D

 

Mein Grabungs-Twitter ist auch direkt auf meiner Website eingebunden…

Urpferdchen! Ich komme!

Dienstag, Juni 08, 2010

Norman und exotische Tiere

Heute hatte ich die Schädel von folgenden Tieren in der Hand und hab sie aus dem Nachbargebäude, durch die Schule, das Treppenhaus hoch in den 4. Stock getragen, jedes Mal eine Strecke von etwa einem halben Kilometer:

  • Breitmaulnashorn
  • Löwe
  • Gepard
  • Panther
  • Schimpanse
  • Wisent
  • Gnu
  • Höhlenbär
  • Giraffe
  • Nilpferd
  • Krokodil
  • Wolf

Okay, ich hab nicht alles alleine getragen ;-)

Das war ein tolles Erlebnis, aber auch ein wenig eklig. Besonders die menschlichen Überreste im Lager haben mich zurückschrecken lassen, aber ich musste mich überwinden und sie berühren. Meine Zivikollegen fanden das albern, meinten “ob Knochen oder Stein” das sei doch irgendwie dasselbe.

Ja, auf molekularer Ebene vielleicht ;-)

Außerdem stank es da fürchterlich, wie in der Zoohandlung bei den Kauknochen!

Freitag, April 16, 2010

“Die Wölfe” oder “Verdammter Scheißvulkan!”

Nachdem ich mir nach Arbeitsende im Naturhistorischen Museum ein Eis geholt hatte (Cookies, Vanille, Schokolade, Sahne, Schokosoße) fuhr ich nach Hause und traf am Bahnhof einen alten Klassenkameraden, der sich zum Dienst bei der Bundeswehr verpflichtet hat. Er ist Koch.

Nun, in Alzey angekommen, wollte ich zu meinen Großeltern laufen, als ich sah, dass das Kino, welches ich manchmal besuche, offen war. Ich bin mit den Vorführern und den Betreibern gut bekannt und sag da immer mal wieder Hallo. Gutgelaunt wie ich war, sprach ich den Kinobesitzer an, was für eine Vorstellung denn gerade geplant sei, schließlich stand da ein Trabbi und ein DDR-Feuerwehrwagen und Bänke und Tische wurden aufgestellt.

Er fragte mich, ob ich den Film-Mehrteiler “Die Wölfe” kenne. Ich sagte, ich hätte sie nicht gesehen, aber meiner Mutter hätten sie sehr gut gefallen. Es geht bei dem Film um eine Geschichte um vier Jungs und zwei Mädchen, die eine Jugendbande bilden und sich im zerbombten Berlin gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durchkämpfen. In Folge 2 der Miniserie erfahren wir, was mit den inzwischen Mittzwanzigern geschieht, als Berlin durch eine Mauer getrennt wird. Ihr Schwur "Nichts wird uns trennen. Nicht einmal der Tod.” wird auch durch den “antifaschistischen Schutzwall” nicht gebrochen, so versuchen die West-Berliner ihre Freunde aus dem Osten zu befreien.

Der Wahnsinn dieser “sozialistischen Republik”, die ein Gefängnis für Millionen Menschen war, wird sehr deutlich und hat mich mehrmals zu Tränen gerührt. Meine Familie hat selbst eine bewegte deutsch-deutsche Geschichte.

Im letzten Teil schließlich treffen sich die zerstrittenen Freunde zum Mauerfall wieder, als ihre Kinder einander heiraten, ohne das sie wussten, wer die zukünftigen Schwiegereltern sind.

Der Film ist konstruiert, was aber nicht besonders stört, es sind viele Dokumentaraufnahmen eingebettet, aber er ist bewegend und seit letzten November Emmy-ausgezeichnet! Der Emmy ist der Oscar für Fernsehproduktionen und ich sah den “Emmy” heute aus wenigen Metern Entfernung als Produzent Heiner Gatzemeier (der Dritte von Links) den Film vorstellte.

image

Es waren Zwei-Dreihundert Lions-Club-Gäste geladen, es gab Wein, Bruscetta, Chili con Carne und einen Sektempfang.

Was machte der Norman denn da?!

Torsten hatte mich eingeladen den Film mitzuschauen, für mich würde er noch einen Platz finden :D

Ich hab mich im Anzug unter die Leute gemischt und Flyer von “Kubilabala” versucht an den Mann oder die Frau zu bringen. Irgendwie hatte ich gehofft, ein hohes Tier vom ZDF würde auf mich zukommen und mit mir einen Drehbuchdeal machen. ;-)

Hey, so abwegig ist das gar nicht.

Eigentlich sollten die Filmschauspieler der drei Ensembles kommen und über einen roten Teppich marschieren, aber die riesige Staubwolke über Europa hat verhindert, dass sie auch nur einen Fuß in ein Flugzeug gesetzt haben! :D

Freitag, März 19, 2010

Trailer Day 15

Ich hab beschlossen nicht mehr soviele Trailer zu posten, zum Teil waren da Gurken dabei, zu Filmen, die ich mir gar nicht ansehen würde. Ab sofort findet ihr hier wirklich die BESTEN Trailer zu den VERHEISSUNGSVOLLSTEN Filmen!

Frischgebackener Oscar-Preisträger Jeff Bridges in der Fortsetzung des Kultfilms Tron:

Tron Legacy

Adele Blanc Sec: Französischer Abenteuerfilm in “Mumie”-Manier, es gibt sogar Dinos! Alles nach einer Comicreihe, die Franzosen lieben ihre Comics. Sieht toll aus, bin gespannt, wann der zu uns kommt. Produzent ist Luc Besson, was aber wenig überrascht, da er praktisch in Zweidrittel aller französischen Filme seine Finger drin hat.

 

Predators: Der Cast ist ungewöhnlich und schlichtweg genial! Dieser Film wird den “Alien vs. Predator”-MIst vergessen machen! YEAAAH!

Mittwoch, März 10, 2010

Klearchos Kapoutsis

Heute möchte ich einen Eintrag meinem neuen Facebook-Kumpel Klearchos Kapoutsis widmen, der mir die Erlaubnis gab eines seiner Fotos für das Cover von Kubilabala zu nutzen.

Am 11. Januar brachte er etwas über mein Buch auf seinem Blog und weil mich das riesig freut, gebe ich das zurück und stelle euch diesen Kerl kurz vor.

image Klearchos ist ein Tausendsassa, laut seiner Website ist er Mechanical Engineer, Fotograf und ein Abenteurer, den es auch schon mal nach Bulgarien verschlägt und so bin ich überhaupt nur auf ihn gestoßen, denn er hatte dieses großartige Foto von einem Straßenzug in Sofia geknippst!

Hier ist sein Flickr-Fotostream, von dem ich das Motiv für das Cover hatte und wo man noch viele, aufregende Motive finden kann:

http://www.flickr.com/photos/klearchos/

Vielen Dank, Klearchos!

Y – The Last Man

image In den letzten Tagen habe ich mir “Y – The Last Man” von Brian K. Vaughan und Pia Guerra komplett reingezogen und kam deswegen nicht zum Arbeiten an Irgendetwas.

“Y” ist ein 60-teiliger Comic, eine Graphic Novel. Die Grenzen verschwimmen da.

Ich wurde auf den Comic – wie so häufig – über Gerüchte aufmerksam, die eine Verfilmung des Stoffs betrafen. Es wurde getuschelt Shia LaBeouf sollte die Hauptrolle des Yorick übernehmen, das ist inzwischen gestorben oder in Vergessenheit geraten.

Es ist ein apokalyptischer Comic, ich stehe ja auf die Thematik des Weltuntergangs und es müssen nicht immer Zombies dabei sein, bei “Go-Go-Girls of the Apocalypse” von Victor Gischler vermisste ich sie etwas, aber hier nicht. Bei “Y” ist der Ansatz ein ganz anderer, auch wenn dieser genauso das Ende der Menschheit bedeuten würde.

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt der Comic von einer Epidemie, die alle Männer auf einen Schlag vernichtet. Alle Jungen, alle Männer, überhaupt jedes männliche Säugetier und sogar die Bestände der Samenbanken.

Der Comic ist von klaren Linien und gerade soviel Realismus geprägt, dass man ihm alles abkauft, auch wenn mancher Twist etwas überzogen ist. Alle Seiten sind bunt, ich muss gestehen, dass ich bunte Comics den Scherenschnitt-Comics wie Sin City vorziehe.

Der Stil ist etwas schräg, scheint mir aber konventioneller als manch anderer Comic, der so auf dem (amerikanischen) Markt ist. Die Erzählung arbeitet mit Flashbacks und es wird der Hintergrund der Figuren erforscht. Es wird auf die Beziehungen eingegangen, der tatsächliche Grund für die verheerende Epidemie ist zweitrangig und wird nicht eindeutig gelüftet, was ich erfrischend finde.

Da sowieso niemals jemand meiner Empfehlung folgen wird, erzähle ich ein wenig von der Handlung:

Yorick Brown ist ein zweiundzwanzigjähriger Amerikaner und möchte seiner Freundin, die gerade im australischen Outback ist, einen telefonischen Antrag machen, als “die Plage” die Männer dahinrafft.

Dr. Mann, eine chinesisch-japanische Genetikerin bringt gerade ihren eigenen Klon zur Welt, der genauso stirbt, wie jeder Arzt und jeder Patient in diesem Krankenhaus.

355, eine namenlose Agentin eines amerikanischen Geheimbunds schützt nun fortan die Genetikerin und den letzten Mann auf Erden vor den Israelis, die die Macht die dieser Mann hat als erste erkannt haben, vor wahnsinnigen Feministinnen, die ihn ermorden wollen und anderen Bedrohungen, wie Drogenschmuggler und schlechte Tomantensuppe.

Ganz vergessen hatte ich Yoricks Affen. Ja, er hat einen Affen, er wollte ihn als Helferaffen ausbilden und dieses Kapuzineräffchen ist der Schlüssel zu so ziemlich Allem…

Das Lesen hat mich jetzt drei Tage gekostet und es war es wert. Ein großes Abenteuer und wirklich nur für Erwachsene geeignet. Es gibt viel Gewalt, viel Brainfuck, aber auch Humor, Shakespeare-Zitate und leider etwas zu wenig Sex für die Prämisse des letzten Mannes, dessen Ziel es ist, die Welt wieder zu bevölkern. ;-)

Eine ausführliche Review:

http://www.evolver.at/print/Y_Last_Man_Brian_Vaughan_Pia_Guerra

Mittwoch, Februar 24, 2010

Indiana Jones und das Schicksal von Atlantis

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Comic-Relief-Nazis, okkulte Zeremonien, böse Wissenschaftler und eine heiße Rothaarige…

Indiana Jones und das Schicksal von Atlantis hat alles, was ein Indiana Jones braucht.

Die Story stammt aus dem Spiel von LucasArts und mein Kumpel Dale Dassel arbeitet gerade an einer Romanfassung; es gibt Comics zum Spiel, es gab ein stümperhaftes Werk, das alle Dialoge zusammenfasste, aber nie einen Roman!

Ich bin mit der Übersetzung ins Deutsche betraut und arbeite gerade fieberhaft daran, möglichst viel in der Zeit vor meinem Zivildienst, der in wenigen Wochen beginnt, zu schaffen.

imageWir scheren uns nicht um Lizenzen, wir wollen schließlich kein Geld verdienen. Von Fans für Fans entsteht hier eine fantastische, actionreiche Neudichtung der Story um Sophia Hapgood, Indiana Jones und Nur-Ab-Sal, dem letzten König von Atlantis, der als Geistführer Sophia Hapgood anleitet, auf ihrer Suche nach Atlantis.

Das da rechts, ist Dale und hier geht es zu seiner Website, auf der man die – momentan - ersten zehn Kapitel des englischen Originals lesen kann: http://newsradiofanfic.angelfire.com/Atlantis.html

Seit gestern haben wir einen weiteren Mitarbeiter am Projekt!

Jan liest Korrektur und so kann ich heute schon den Prolog veröffentlichen. Aber ich klatsche hier nicht die ganzen 20 Seiten rein, keine Sorge, nur ein kleiner Auszug ;-)

Prolog

 

Indiana Jones saß in der Klemme. Buchstäblich. Der Durchgang war dunkel und kühl, Wände drückten gegen seine Schultern, hatten ihn im Griff wie eine Schraubzwinge. Unglücklicherweise hatte er seine Lederjacke nicht zum Schutz bei sich.

Indy bewegte sich ungeschickt und kam in dem engen Gang nur schwerlich voran. Auf den Knien kriechend zog er sich selbst mit einer Hand nach vorne, während er eine dicke, elektrische Taschenlampe in die tiefschwarze Finsternis richtete. Ihr schwacher, flackernder Strahl brachte nur einige wenige Meter Boden zum Vorschein, der sich scheinbar in die Unendlichkeit erstreckte.

Die Batterien waren fast aufgebraucht, aber er hoffte, dass sie noch ausreichen würden, bis er das andere Ende des Tunnels erlangt hatte. Andernfalls wäre er gezwungen in der Dunkelheit seinen Weg zu finden. Er stand unter Zeitdruck, in Aussicht düsterer Konsequenzen. Wenn er ohne das Götzenbild zurückkam, war Marcus Brody so gut wie tot.

"Komm schon, nur ein kleines Stück.", murmelte Indy zu sich selbst in der staubigen Stille. Schweiß perlte von seinen Brauen und rann ihm in die Augen. Indy blinzelte den salzigen Stich weg, konnte nicht aufhören sich das Gesicht zu wischen. Er musste weiter. Plötzlich stieß er auf eine Erhebung unter sich, knallte mit seinem Ellbogen hart gegen die Wand. Die Taschenlampe rasselte zu Boden, erlosch und stürzte ihn in einen pechschwarzen Kokon aus Dunkelheit.

"Verdammt!", fluchte er und tastete auf dem Boden herum, bis er die Taschenlampe wiedergefunden hatte. Indy drückte den Schalter mehrmals an und aus, ohne Wirkung. Frustriert schlug er das Ende der Lampe auf die Erde - stotternd durchschnitt ein schwacher Strahl die staubige Luft. "Gut. Jetzt bleib an."

"Haben sie schon etwas gefunden, Jones?", hallte eine dumpfe Stimme durch den Korridor. Offenbar war Mr. Smith kein geduldiger Mann und Indy wusste, dass er es sich nicht leisten konnte, den großen, blonden Fremden mit dem unbestimmbaren Akzent, länger warten zu lassen.

"Noch nicht.", rief Indy zurück über seine Schulter.

"Dann halten sie die Augen offen.", befehligte Smith, der am Beginn des Durchgangs eine Pistole auf Marcus richtete.

Der englische Kurator war Mitte Sechzig und das war - für einen Mann wie ihn - kein gutes Alter, um sich auf der Suche nach Artefakten in der Welt herumzutreiben.

Entgegen seiner eher furchtsamen Natur war Marcus seit ihrer Suche nach dem Heiligen Gral letzten Sommer wesentlich wagemutiger geworden - zumindest was ihre Jagd nach archäologischen Relikten betrifft.

Obwohl diese Erfahrung Brody mehr Selbstvertrauen geschenkt hatte, zog Indy es vor, seinen alten Freund nicht noch darin zu bestärken. Aber dafür war es jetzt ohnehin zu spät. Marcus war hier und sie waren beide in Schwierigkeiten. Wenn er die Statue nicht finden sollte, wusste Indy nicht, was er tun würde. Besonders weil er weder Peitsche, noch Revolver bei sich hatte. Er kämpfte sich durch eine hauchdünne Schicht Spinnweben, die sich quer durch den Korridor spannte wie ein grauer Trauerschleier. Er fragte sich, ob diese Passage je ein Ende finden würde. Kaum hatte er den Gedanken gefasst, fiel der Boden ab und entließ ihn auf eine harte, ebene Oberfläche. Indy drehte sich um und sprang auf die Füße. Er fuhr mit dem Licht in jede Richtung, um seine Umgebung zu erkunden. Er fand sich in einem größeren Raum wieder, der etwa drei Meter breit und vielleicht dreimal so lang war. Dicke Holzstämme kreuzten die Decke hoch über ihm.

Die Wände waren von staubigen Regalen gesäumt.

Der Archäologe blinzelte ungläubig, als sein Lichtstrahl Reihe für Reihe Töpfe und Gefäße überflog: stumpfgoldene Barren und kunstvolle Bildhauerarbeiten aus Messing, Stein und Ebenholz.

Da waren tausende Gegenstände, praktisch und buchstäblich ein Warenhaus an antiken Reichtümern, mehr Schätze als man in einem einzigen Leben hätte erstehen und sammeln können. Der Anblick machte ihn atemlos.

Samstag, Februar 13, 2010

Michael Crichton über die Zukunft (und Vergangenheit)

Freitag, Januar 22, 2010

Normans Höllenritt-Chili

Mein Rezept besteht aus:

  • 500 Gramm Hackfleisch (gemischt oder was auch immer)
  • 1 Liter Passierte Tomaten
  • 2 Dosen Kidney-Bohnen
  • 1/2 Flasche Weizenbier (Der Alkohol verflüchtigt beim Kochen, Karamalz oder ein ähnlicher Malztrunk würden aber sicher auch einen guten Geschmack entwickeln)
  • Salz, Pfeffer
  • Einige Chilischoten

 

Zubereitung:

  1. Das Hackfleisch wird im Topf mit etwas Fett angebraten und sollte fein bröselig sein.
  2. Mit dem Bier ablöschen und kräftig rühren.
  3. Tomaten und Bohnen hinzugeben, immer weiter rühren.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen, abschmecken
  5. Nach Belieben Chilischoten unterrühren und um die Schärfe zu erhöhen einige Schoten kleinschneiden.

 

Mir hätten 3 oder 4 Schoten genügt, aber ich hab natürlich viel zu viel reingetan und jetzt wisst ihr, warum meine Chilikreation “Höllenritt” heißt!

Ach ja, der Höllenritt beginnt allerdings erst nach dem Verdauen :D

Mittwoch, Januar 13, 2010

Schweine im Weltall

Braucht ein wenig zum Laden, ist es aber wert :D

Dienstag, Dezember 15, 2009

Mitakuku

Mich hat es gepackt und ich hab es nun doch schon wieder getan!

Obwohl ich bei meinem neuen Roman Mitakuku erst alles durchplanen und konzeptionieren wollte, hab ich einfach wieder angefangen und die erste geplante Szene niedergeschrieben, also hat heute die Arbeit an meinem äh, ich muss mal aufzählen… Isla Hupia, MaryJanes Son, Kimali, Kubilabala

Also an meinem fünften. Heute hat die Arbeit an meinem fünften Roman begonnen.

NUMMER 5! HAMMER!

Meine Methode war bisher, dass ich keine hatte, ich hab irgendwo angefangen und irgendwo aufgehört, ich hatte eine Vorstellung, was ich schreiben wolle, aber nie einen festen Plan an den ich mich hielt. Das ist eine sehr kreative und aufwendige Art des Schreibens, da sich viele Faktoren ändern, weiterentwickeln und man das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren darf. Deshalb bin ich nicht der Produktivste, meine bisherige Art zu Schreiben dauert Zeit.

Und es ist schon wieder der 15. und das ist keine Absicht! die letzten beiden Romane habe ich auch an einem 15. begonnen. Mein Biorhythmus ist erstaunlich :D

Für Mitakuku möchte ich nur ein Jahr brauchen, damit Weihnachten nächsten Jahres die Fortsetzung von Kubilabala in den Regalen steht. Der Umfang wird wahrscheinlich das Doppelte betragen, ganz klar, es wird viel geschehen, zwischen den Buchdeckeln. Verraten wird nichts.

Ich habe nun, da ich den zweiten Teil einer Trilogie schreibe, von der Teil 1 und 3 schon fertig sind, einen enggesteckten Rahmen von Zeit und Handlung, an den ich mich halten muss. Die meisten Figuren existieren bereits und können jetzt nur noch an Tiefe gewinnen. Um das Buch umsetzen zu können, muss ich diesmal anders vorgehen, als bisher. Bin gespannt, ob mir das gelingt.

Freitag, Oktober 16, 2009

HBOs Rome

Ich habe in den letzten drei Tagen die erste Staffel “Rom” angesehen. Eine der besten Serien, die je gedreht wurden. Alles an der Serie ist großartig. Niemals war Rom so lebendig und authentisch, natürlich alles im Maße einer Fernsehserie. Aber WAS FÜR EINE SERIE!

Dies sind nur die ersten drei Minuten!

Die Serie war auf fünf Staffeln konzipiert, da aber jede Folge gut 4 Millionen Dollar kostete und man sie für unrentabel hielt, wurde nur noch eine zweite Staffel mit lediglich 10 Folgen produziert. Was man noch alles hätte zeigen und erzählen können! Staffel 5 sollte zu Zeiten Jesus spielen.

Rom hat alles und lässt keine Wünsche offen, man muss aber auf einiges gefasst sein. Sex, Gewalt und dabei ist alles schmutzig und ehrlich, nicht das HollyRom wird hier gezeigt, es geht um die bestmögliche Annäherung an die Realität. Ein Wort also: GROSSARTIG!

Montag, August 10, 2009

He wants to make love to the Mountain!

Ich bin gerade von einem Vorstellungsgespräch beim Naturhistorischen Museum Mainz zurück. Lief sehr gut, ich hab die Zivildienststelle!

Jetzt muss ich nur noch meinen Kriegsdienst verweigern und ich nehm das wirklich ernst, ich will nicht einfach nur die Vorgaben erfüllen, ich will meine wahren Beweggründe niederschreiben, warum ich keinen Dienst an der Waffe leisten kann!

Es geht gegen meine moralischen Grundsätze, gegen meine atheistische Ethik, die wohl ihre Bezüge auf die christlichen Grundwerte kennt, aber aktueller, nicht rassistisch, humanistisch und weniger weltfremd ist:

Alle Menschen sind gleich, niemand hat das Recht das Leben eines anderen Menschen zu stören oder gar auszulöschen.

Jedes Leben ist unglaublich wertvoll (schaut mal raus in den Nachthimmel) und keine Politik, keine von Menschen erdachte Grenzlinie in den Köpfen und auf der Landkarte ist auch nur ein Leben wert.

In diesem Universum sind wir eines von wenigen Spezies, die sich ihrer selbst bewusst sind und ihre Umgebung nicht nur annehmen und ändern, sondern auch verstehen können.

Wir sind so hoch entwickelt, dass wir für unsere Überzeugung unseren Glauben alle Vernunft in den Wind schlagen und unsere Mitmenschen töten.

Oder eben nicht, so wie ich.

Wie mach ich das jetzt dem Kreiswehrersatzamt klar?

 

Meine Liebe zum Leben, zur Natur, zur schieren Existenz kann nur ein Mann ausdrücken:

Captain Kirk

Captain Kirk is climbing a mountain, why is he climbing a mountain?

Mein Sommerhit, ein richtiger Ohrwurm.

Montag, Juli 20, 2009

Bin wieder zurück

Es ist 2 Uhr nachts und ich muss schlafen, dann schreib ich euch vielleicht morgen von unserem aufregenden, spannenden Urlaub.

Mittwoch, Juli 08, 2009

Die 10 dümmsten Indiana-Jones-Momente

 

Dieser nette Clip ist sehr sehenswert, da er die Ursprünge der Indiana-Jones-Reihe deutlich macht, mit den 10 dümmsten Momenten bin ich so nicht einverstanden, aber er schafft es doch den 4. Teil zu relativieren. So schlecht und dumm ist er gar nicht, im Vergleich dazu, wie doof und unrealistisch die alten Teile schon waren. Damals hat man das nur nicht so gemerkt, es ist nicht so deutlich gewesen. Es gab dumme Stellen, dafür aber viele cleveren.

Donnerstag, Januar 22, 2009

Südkorea, ich mag Südkorea

Hallohallohallo,

ich komm grad nach Hause, was liegt da auf dem Boden? Meine Post aus Südkorea, mein Bruder hat sich so vor der grauen, angefetzten Plastiktüte geekelt, dass er das Päckchen nicht ohne Handschuhe anfassen und auf den Tisch legen konnte.

Im Indiana Jones-Forum unterhielten wir uns über den alten Abenteuerfilm Gunga Din und da hab ich mich sofort bei ebay auf die Suche gemacht. Es gab Anbieter aus Holland, England und... Südkorea.

Und die südkoreanischen DVDs sollten sogar noch neu und originalverpackt sein.

Ich hab mir ausgerechnet, dass ich billiger wegkomme, wenn ich mir den Film aus Südkorea schicken lasse. Zusammen mit "The Maltese Falcon" habe ich jetzt knapp 14 Euro bezahlt, für zwei Filme, die in Deutschland nicht erhältlich sind, die um die halbe Welt gereist sind und ich habe dabei Geld gespart.

Gunga Din allein hätte soviel gekostet! Das ist Wahnsinn!

Die Filme sind originalverschweißt und sehen gut aus, keine Fakes. Englische Tonspur mit englischen oder koreanischen Untertiteln.

Südkorea ist cool. Südkoreaner drehen nicht nur saugute Filme und sind total besessen von Online-Rollenspielen, sie verramschen auch deutsche Stummfilme und amerikanische Klassiker auf ebay!


Sonntag, Oktober 19, 2008

Indiana Jones und der Tempel des Todes

Gerade habe ich den zweiten Teil der Indiana Jones - Reihe gesehen. Wie oft ich den gesehen habe, weiß ich nicht aber ich kann ihn wirklich immer wieder sehen.
Er war der schlechteste Teil der Indy-Filme, aber Dank dem Vierten Teil...

Viele Fans mögen diesen Film nicht so sehr, weil er so düster ist. Aber gerade das sagt mir zu, er ist der exotischste und gruseligste Indy.

Zunächst wieder der Trailer:



Dann die Einstiegssequenz: