Samstag, Oktober 10, 2009

Götterdämmerung

Auf YouTube bin ich vorhin auf einen langen, achtteiligen Vortrag von Erich von Däniken gestoßen.

Wie? Ihr kennt den nicht?

Erich von Däniken vertritt seit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von 1969 die Theorie, dass die Menschheit starke Einflussnahme durch Außerirdische erfahren hat. Natürlich hält die breite Öffentlichkeit ihn für einen Spinner und Betrüger, aber ich hatte das große Glück ihn selbst kennen zu lernen, auch wenn es nur ein Augenblick war… Erich von Däniken ist fest von seiner Theorie überzeugt, es geht ihm nicht darum eine Gefolgschaft aus Gläubigen heranzuziehen und eine Sekte zu gründen, wie es etwa Rael von den Raelianern gemacht hat, oder Hubbard von den Scientologen.

Denn von Däniken möchte nicht, dass man ihm glaubt. Es geht um Wissen!

Erich von Däniken steht seit Jahrzehnten im Kreuzfeuer und auch wenn er nicht immer Recht hat und nicht immer sauber gespielt hat, konnte er noch immer nicht wiederlegt werden. Ganz im Gegenteil, so langsam zeichnet sich ab, dass er Recht haben könnte.

Dieser Videovortrag ist gut angelegte Zeit, schaut euch alle 8 Teile an. Dem Norman zuliebe, der fast alle Bücher von diesem wahnsinnigen Mann gelesen hat. Wahnsinnig im positivsten Sinne.

Er hat mich wirklich gelehrt zu Staunen und mich zu einem Skeptiker gemacht.

Ich stehe auch seinen Theorien kritisch gegenüber, manches erscheint an den Haaren herbeigezogen und anderes passt er fantasievoll so an, dass es in sein Weltbild passt.

Nicht von der Hand zu weisen sind die schriftlichen Überlieferungen, die architektonischen und künstlerischen Überbleibsel in Stein, die seine Thesen untermauern.

Übrigens sagt er immer wieder, dass er noch nie ein Ufo gesehen hat, damit versucht man immer ihn ins Lächerliche zu ziehen. Erich von Däniken ist nicht lächerlich. Er ist mein Held.

Ich hab gerade gesehen, dass er sogar bei Twitter ist! Na, wenn das nicht ein Grund ist, da auch Mitglied zu werden? ;-)

Ihr dürft auch übrigens die DVD von diesem Vortrag kaufen.

Donnerstag, Oktober 08, 2009

Jeden Zentimeter… Olivia Wilde

Bei uns noch ziemlich unbekannt, aber in Amerika wird Olivia Wilde als neue (bessere) Megan Fox gehandelt. Megan Fox ist zwar vom Körper her ein Hammer, aber sie ist strohdumm und arrogant.

In Dr. House spielt Olivia Wilde die schwer kranke Ärztin Remy “13” und auch wenn viele sagen, ihr Gesicht wäre zu männlich und markant, finde ich sie großartig, sie ist sexy und clever.

FHM USA hat sie kürzlich auf den Topplatz der Liste “100 Hottest” gesetzt.

Das Bild ist von Marie Claire, wer auch immer das ist ;-)

 

Bald wird sie an der Seite von Daft Punk und dem Dude in Tron Legacy spielen. Ihre Rollenwahl ist nicht unbedingt geschickter als die von Megan Fox, so trat sie vor Kurzem in einem Bibelcomedyklamaukschinken auf, aber sie hat wesentlich mehr auf dem Kasten als Megan und an Olivia ist nichts gepfuscht. Schönheitschirurgie halte ich für Betrug an unserer Evolution ;-)

Noch ein netter Clip, wo man auch ihre überraschend tiefe Stimme hört:

Jeden Zentimeter…

Mein NSFW-Content ist einfach zu gering, ich will unbedingt auf eine dieser Sperrlisten und außerdem mag ich es einfach meine Posts hinzurotzen. Als neue Kolumne starte ich deshalb “Jeden Zentimeter”. Es gibt immer wieder Frauen, die ich toll finde und die ich hier poste, aber viele viele viele kann ich nicht in irgendeinem Post mit einbauen, beim besten Willen nicht.

Feiern wir die Frauen, denn sie sind viel schöner als wir. :D

Scheißvampire!

Nicht erst seit Twilight sind Vampire uninteressant und was für kleine Mädchen. Es begann schon wesentlich früher, vielleicht mit Brad Pitt in “Interview mit einem Vampir”, den die meisten Mädchen, die heute in diese beschissenen, blutleeren Mormonenvampire, die Enthaltsamkeit predigen verliebt sind, noch nie gesehen habe. Dann kam Blade und machte aus den Vampiren, die unsere Folklore seit Jahrhunderten bevölkern und einen wichtigen Teil der Kultur Osteuropas ausmachen, öde Monster in einem Jungensfilm.

Wir brauchen dringend eine Wiedergeburt des authentischen Vampirismus, wie ihn Bela Lugosi, Fritz Lang und Christopher Lee kultivierten. Bald kommt ein romantischer Werwolffilm (romantisch, was nicht für kitschig steht) und man kann wieder nach vorne sehen.

Die gehypte Twilight-Scheiße wird in der Versenkunng verschwinden, weil in zehn Jahren neue kleine Mädchen neue Robert Pattinsons anhimmeln werden.

Seht euch jetzt an, wie Twilight aussehen würde, wäre es auch nur halb so gut wie die früheren Mädchenvampirfilme und -serien um Buffy und Angel.

Trailer Day 9

Monsterekelhorrorcomedy, Charakterstudie und Hirnloseffektgewitter auf der Speisekarte, was darf’s heute sein? Zum dritten Clip muss ich noch sagen, dass es sich um eine Bearbeitung des Originaltrailers handelt, die die Zerstörungswut Roland Emmerichs gekonnt auf die Schippe nimmt, in dem sie sie mit alberner Musik unterlegt. Bitte bis zum Ende gucken, danach braucht ich auch nicht mehr ins Kino, denn besser wird der Film sicher nicht.

Jurassic Park

Heute kam ich endlich dazu Jurassic Park wieder zu sehen und ich muss sagen, der Film ist jetzt 17 Jahre alt und wirklich hervorragend gealtert. Die Effekte sind immer noch spitze, in den wenigsten Einstellungen fällt inzwischen auf, dass die CGI-Dinos nicht echt sind. Ich bin inzwischen so an die neuesten Möglichkeiten gewöhnt, dass mir die Gallimimus-Szene unecht vorkam, aber sonst wirklich KEINE. Jurassic Park hat nach fast 20 Jahren noch immer dieselbe Wirkung und ich habe den Film heute zum ersten Mal auf englisch gesehen und muss sagen, dass die deutsche Synchronisation zu den besten gehört, die ich je in einem Film gehört habe. Wolfgang Condrus (Alan Grant, gespielt von Sam Neill), Arne Elsholtz (Ian Malcolm, gespielt von Jeff Goldblum), einige der besten Sprecher überhaupt sind vertreten und die Stimmen und Gefühle werden sehr gut wiedergegeben. Als der Film vorbei war, was mir wie immer zu schnell ging, weil ich wie ich bereits früher geschrieben habe, so gerne in diese Welt abtauche, ging ich einige Szenen noch einmal auf Ungarisch an und obwohl ich nichts verstanden habe und man einfach bedenken muss, dass die ungarische Sprache mit dem englischen Original weniger gemein hat als Deutsch, ist diese Synchro einfach nicht gut, wirkt aufgesetzt und vorgelesen. Ich bin ja immer gerne dabei Übersetzungen nieder zu machen, aber hier besteht dafür wirklich kein Grund.

Die Dame links ist Laura Dern, hier in der Rolle der Paläobotanikerin Ellen Sattler. Sie ist eine meiner Lieblingsschauspielerinnen und leider unterbeschäftigt. Gebt dieser Frau mehr Jobs!

Für Inland Empire hätte sie einen Oscar verdient, verdammt nochmal. Ich sehe die Frauen hier wieder klar im Nachteil. Um Männer wird ein Kult gesponnen, um Frauen nicht. Männer bekommen ihre Oscars angetragen und sind viel präsenter in den Medien.

 

 

 

Jurassic Park habe ich ungezählte Male gesehen, seit zwei Jahren gar nicht und es ist immer wieder ein Abenteuer. Es ist eine Achterbahnfahrt, man weiß, was kommt, aber es ist trotzdem aufregend. Großes Kino. Vielleicht das Beste, was Spielberg je gemacht hat. Und auch die Musik zählt zu dem Besten was je für einen Film geschrieben wurde. Dieses Stück Musik ist auf meiner Liste der Lieblingslieder.

Montag, September 28, 2009

Das Jurassic Park – Erlebnis

Als 1992 Jurassic Park in die Kinos kam, war das ein AHA-Erlebnis für viele Jungs und Mädchen - aber doch vor allem, Jungs. Ich selbst war schon seit frühester Kindheit total versessen auf Dinosaurier, meine Eltern waren damals auf der Suche nach irgendwelchem Dinosaurierspielzeug und sie konnten nicht fassen, dass es das nicht gab, erst ein paar Jahre später brach die Dino-Welle los und hat seitdem kaum abgenommen. Heute gehe ich durch die Spielzeugregale und kriege fast feuchte Augen, Lego-Dinosaurier, Playmobil-Dinosaurier, Dinosaurierroboter. Warum haben die das damals nicht produziert?!

Mein Vater erzählt gerne, wie ich als kleiner vierjähriger Klugscheißer auf einer Dinosaurierausstellung den Paläontologen einen Vortrag gehalten habe, darüber, wie die Dinosaurier ausgestorben sind.

Ich war verrückt nach Dinosaurier, ehe alle von Dinosaurier sprachen!

Ich kam ziemlich spät dazu Jurassic Park zu sehen, es muss so 1997 oder 1998 gewesen sein, als die Fortsetzung bereits im Kino angelaufen war. Zu dieser Zeit las ich hauptsächlich Filmromane, Romane die auf Filmen basierten oder Romane, die verfilmt worden waren. Ich bin wahrscheinlich wirklich einer der wenigen, die durch den Film zur Literatur gekommen sind. Bei J. Gg. Rupprecht in Worms war damals Räumungsverkauf, inzwischen wurde der Komplex für die Kaiser Passage abgerissen und ich kaufte mir für 1,50 Mark einen ganzen Stapel Bücher, eines der Bücher war “Vergessene Welt” von Michael Crichton, ein anderes “Raptor Red” von Robert Bakker, der beratend bei der Produktion von Jurassic Park tätig war. Ein wahnsinniger Zufall.

Ich lach mich bei diesen xkcd-Comics fast schlapp, sie sprechen genau für mich :D

Mein erster Roman, den ich über einen Zeitraum von 7 Jahren schrieb, war eine direkte Fortsetzung, mein dritter Teil, der Jurassic-Park-Reihe. Ich habe gründlich über meine bisherigen Arbeiten nachgedacht und sie psychologisch untersucht.

“Isla Hupia” ist die literarische Verarbeitung meiner Kindheit, der Teenager-Jahre und deswegen werde ich das Buch auch nicht mehr anrühren, um daran etwas zu verändern. Ich bin nicht mehr der Junge, der ich damals war und die Entwicklung, die ich von 11 bis 18 durchgemacht habe, die hat das Buch entstehen lassen. Es ist sicher kein guter Roman, aber im Hinblick darauf, was es für mich bedeutet hat, die Verarbeitung von Träumen und Ängsten ist “Isla Hupia” einzigartig.

Es ist das Jurassic-Park-Erlebnis.

Jeder von uns hat diesen Moment, der uns die Augen für eine bis dahin unbekannte Welt öffnet, so atemberaubend, so erschreckend, aber auch beflügelnd und anregend.

Ich lebte in dieser Welt, ich floh in meinen Träumen vor Velociraptoren durch Räume, die es nur in meiner Fantasie und dann später in diesem Buch gab.

Natürlich wird man älter und reifer.

Mein nächstes Buch “MaryJanes Son” kämpft vor allen Dingen mit der Ziellosigkeit, dem unreflektierten Agnostizimus und der Naivität, die ich scheinbar von einem Tag auf den anderen verlor. Sprachlich besser, ist dieses Buch antriebslos und ohne Ziel. So wie ich, in meinem letzten Schuljahr und dem Jahr der Arbeitslosigkeit, ehe ich meine Ausbildung begann.

Mit dem ersten Tag der Ausbildung begann ich einen neuen Roman. Kimali ist Schmerz, Verzweiflung und Wut über den Verlust eines Freundes und bei aller Überzeichnung hin zum comic relief ist alles wahr und wahrhaftig.

Mein neuer Roman, Kubilabala, ist gekennzeichnet von der Suche nach dem Sinn im Leben, weil ich auf der Sinnsuche bin. Was möchte ich erreichen? Was will ich?

Man kann seine Vergangenheit entsorgen, so wie es der verlorene Freund gemacht hat, man kann alles wegwerfen, es verdrängen und nicht mehr zurückblicken.

Aber das ist arm. Einfach nur arm.

Ich denke an all die schönen Tage meiner Kindheit, ich hatte lange Zeit keine Freunde, es war nicht einfach, aber wenn wir unsere Geschichte nicht kennen, sind wir dazu verdammt, sie zu wiederholen. Wir müssen aus Fehlern lernen, unseren und den Fehlern unserer Vorgänger.

Ich habe hier auf meinem Schreibtisch einen Terrakotta-T-Rex und einen tönernen Stego mit Spardosenschlitz auf dem Buckel stehen, die mein Vater mir geschenkt hat. Meine beiden Lieblingsstofftiere habe ich auch noch, nicht mehr im Bett, aber auf dem Nachttisch: Ein roter Langhalsdinosaurier (Johnny) und ein mmh, es könnte ein Stegosaurus sein.

Was haben diese Tiere gemacht, dass sie nach Hundert Millionen Jahren Herrschaft über diesen Planeten verschwanden? Haben sie aufgehört sich anzupassen? Hat eine Seuche sie dahingerafft? War es ein kosmisches Ereignis, ein Meteorit?

Bin ich zu weit in meine eigene Vergangenheit gekehrt und kann nicht nach vorn sehen?

Natürlich hab ich Dinobücher im Regal und Jurassic-Park-T-Shirts im Schrank.

Manche Jungs werden nie erwachsen und ich will es auch nicht. Ich möchte mich nicht von dem Kind trennen, das ich war. Begeisterungsfähig, voller Fantasie.

Wenn ich etwas sehe, wie das hier, dann kribbelt es in mir, ich will da einsteigen und nicht mehr raus müssen. Diese Welt ist mit dem Aufeinanderprallen von urwüchsiger Urzeitlichkeit und Moderne einfach zu verlockend. Das Set-Design von Jurassic Park begeistert mich noch heute.

Jurassic Park hat viele Leute beeinflusst, nicht so sehr wie Star Wars, aber es ist in der Popkultur ähnlich integriert, ohne, dass es uns noch auffällt. Jurassic Park lieferte auch die erste Vorlage für den popkulturellen Hacker. Dennis Nedry, gespielt von Wayne Knight, hat unsere Vorstellung vom schmuddeligen, fetten, sozialinkompetenten Hacker-Programmierer-Informatik-Magier geprägt.

Meine Erfahrung in eben dieser Branche sagt mir, dass das alles gar nicht so falsch ist ;-)

Und ich bin da falsch aufgehoben.

Es ist so, wie viele andere Fachinformatiker, mit denen ich gut bekannt oder befreundet bin, ist die Ausbildung häufig unzureichend und einseitig und die Anforderungen immens hoch. Manche meiner Klassenkameraden sind von ihren Firmen regelrecht geknechtet und arbeiten die ganze Woche gut und gerne 10 oder 12 Stunden am Tag. Ein undankbarer Job, man bekommt alles hingeschmissen, alle Probleme aufgebürdet und darf sich darum kümmern sie zu lösen, wie, interessiert nicht, man muss es einfach tun und alles können.

Man muss sich ständig up-to-date halten, muss wissen, was auf dem IT-Sektor vor sich geht, welche Hardware aktuell ist, das ist so, als müsste ein Schlosser alle drei Monate neue Werkzeuge kennen lernen und sich mit neuen Schrauben auseinandersetzen, als müsste ein Bäcker sich alle paar Monate mit der Auswirkung der ständig wechselnden Mehlsorten auf die Hefe in seinem Butterzopf Gedanken machen.

Ich vermisse das Jurassic-Park-Erlebnis, das Staunen und in Ehrfurcht erzittern.

Ich will Leben.

Meine gegenwärtige Planung sieht aus, Berufsschullehrer zu werden. Im Lehrerzimmer fühlte ich mich schon immer wohl und ich kann es kaum erwarten, meine Schüler zu unterrichten und all das besser zu machen, was man bei mir nicht so gut gemacht hat. Zum Beispiel Programmierlogik, nicht wahr, Herr S. aus A.!

Ich ertappe mich dabei, wie ich überlege, wie ich den Stoff aufarbeiten könnte, wie ich die Schüler motiviere und sie nicht einfach nur dumm mit vorgekautem Stoff abfülle.

Kann ich das, Lehrer sein? Will ich das?

Was will ich sonst noch in meinem Leben?

Ich will eine Familie, ich will Kinder (3, mindestens).

Noch ein Jurassic-Park-In-Joke. Der Lysin-Plan. Einfach köstlich und es ist mir auch gut gelungen all die Comicstrips in mein Wehklagen und Jammern einzubinden. Ich hab’s einfach drauf. Klasse.
Mann, ich vermisse Jurassic Park. Ich werde das Buch wieder lesen und den Film sehen, morgen früh.

Danke, MC!

Dienstag, September 22, 2009

Must-See Oktober 2009

Ich habe Juli, August und September ausgelassen ;-)

Das möchte ich jetzt schnell nachholen und stelle euch meine Top-Filme der letzten drei Monate vor.

Juli:

Mmh, hier hätte ich mir wohl am ehesten Birdwatchers angesehen.

August:

Ganz klarer Favorit: Inglourious Basterds

September:

Action-Highlight mit Köpfchen und Sozialkritik: District 9

So, jetzt aber zum Oktober. Meine Vorgehensweise ist, dass ich auf die Kinostarts bei Cinefacts (zum Beispiel) gehe und dort dann die Liste der neuen Filme durchlese, meine Favoriten raussuche und sie dann hier vorstelle. Ich halte mich ständig auf dem Laufenden, was aktuelle Filmproduktionen angeht und kann inzwischen behaupten, zu wissen, welcher Film mir gefallen wird und welcher nicht.

Und diesen Monat kommt gar nichts für mich!

Montag, September 21, 2009

Trailer Day 8

Heute ist Tag der unüblichen Haarpracht. Pierce Brosnan mit Zottelbart, John Travolta mit Glatze und weil das noch nicht reicht: Mehr Boom-Boom aus Frankreich. (UPDATE: Hab den letzten Clip entfernt, der hat genervt wie Sau, lief von selbst an)

Samstag, September 19, 2009

Heute ist Talk-Like-A-Pirate-Day!

Letztes Jahr habe ich den Tag vergessen, dieses Jahr passiert mir das nicht. Ich bereite mich in einem Crashkurs darauf vor meinen Freunden gehörig auf den Sack zu gehen.

http://www.examiner.com/x-1146-Seattle-Eastside-Family-Examiners~y2009m9d18-Arrr-International-Talk-Like-A-Pirate-Day-is-here-Pirate-phrases-for-you-and-your-mateys

Die bisher beste Seite ist die hier:

http://www.wikihow.com/Talk-Like-a-Pirate

Da gibt es sogar ein äußerst amüsantes Video:

 

Das große Problem der deutschen Piraten ist hier die Sprachbarriere.

Wie sprechen deutsche Piraten?

“Arrh, ye salty sea-dog!” klingt viel besser als das deutsche “Arrh, du alter Seehund!”

Nouvelle Vague - Galore

Ich weiß nicht, was Plastic Bertrand da singt, aber es gefällt mir!

Das war das Original, jetzt kommen die Cover-Versionen:

 

Und besonders hervorzuheben, die deutsche Übersetzung, die auch bei uns ein Hit war:

Donnerstag, September 17, 2009

Politik, ja, muss jetzt mal sein

Jetzt kriegen die alle mal Waatschen!

Steinmeier ist für mich blasiert und ausdruckslos, ich will eine Kämpfernatur, die auch mal auf den Tisch haut, an der Spitze der SPD.

Brandt… das war ein GROSSER und er hat total Recht behalten.

Merkel ist eine hochintelligente, qualifizierte Frau, die einfach in der falschen Partei gelandet ist. Sie ist ja nur bei der CDU, weil sie sich hocharbeiten wollte (!!!). Ich mag sie nicht besonders, ihre Ausstrahlung ist… naja, 100-Watt-Birnen sind ja jetzt schon verboten.

Na, man merkt ja, wo sie herkommt. In der DDR gab es ja eine effektive Totalüberwachung, da schwärzten sich Geschwister vor der Stasi an, weil einer Kaffee geschmuggelt hat und West-Fernsehen empfing. Ach, in der DDR war alles so schön, mit den neuen Techniken… malt euch mal aus, wie friedlich Deutschland erst ist, wenn überall Kameras hängen und jeder seinen Müll in die Tonne und nicht daneben wirft. Freiheit wird einfach überschätzt, wer gibt seine Rechte auf freie Meinung und Entfaltung nicht gerne für saubere Gehwege auf? NULL TOLERANZ! Steh auf und ruft es!

Gut, es wäre natürlich billiger einfach Leute einzustellen, die die Bürgersteige sauber machen, anstatt eine Überwachungsstruktur aufzubauen, die jeden Straßenzug mit Kameras versieht, die ja irgendjemand warten und beobachten muss, aber dann könnte man seine Bürger ja nicht in Schach halten.

FDP… unwählbare Truppe, gesichtslos, formlos. Sagen zu allem Ja und Amen, wenn sie nur endlich mal in die Regierung dürfen.

Die NPD gehört endlich verboten, warum die CDU die noch immer schützt ist mir nicht klar. Ich erkenne ihr Recht auf Existenz an, aber das geht nur soweit, wie sie unsere Demokratie achten und ein wichtiger Punkt ihres Programms ist die Abschaffung unserer Demokratie.

Erschreckenderweise sympathisiere ich mit den LINKEN und meine Traumregierung wäre eine Rot-Rot-Grüne-Koalition, bei der die Piraten (und damit meine Generation und ich) endlich Gehör finden. Weitere 4 Jahre Schäuble und seine Big-Brother-Fantasien erträgt unser Rechtsstaat nicht mehr, dann werden wir endgültig zum Polizeistaat und müssen uns vor der Bundeswehr im eigenen Land fürchten. Ich will nicht übertreiben, aber es hat schon seinen Grund, warum die nicht im Inland agieren dürfen (SS, GeStaPo, ja, das ist der Grund). Der Umbau des Bundesgrenzschutzes zu einer neuen bundesweiten Eingreiftruppe ist schon schlimm genug.

Wer wählt die CDU? Ist mir unbegreiflich. Wir müssen uns von diesem alten Muff (ja, das war eine gewollte Anspielung) trennen.

Die Grünen treten genau für das ein, was mich interessiert und bewegt. Unsere Umwelt und unsere Freiheit sind das Wichtigste, da hab ich auch kein Problem mit Parkern die gegen die Fahrtrichtung stehen. Der Spiegel-Wahlomat hat es wieder mal aufgezeigt. Ich bin ein grüner, linker Pirat.

Arrh, proud to be a pirate!

Mittwoch, September 16, 2009

Wenn es wehtut, zwei mehr!

Huarrrh! Mein Eiweißpräparat ist echt gewöhnungsbedürftig, obwohl es Schokoladengeschmack hat.

Daniel und ich haben heute wieder so hart trainiert, dass ich das Zeug wirklich nehmen muss.

Das Eiweiß muss sein, um den Aufbau und die Reparatur der Muskulatur zu unterstützen.

Der Chef des Fitnesscenters läuft abends immer seine Runde und heute blieb er bei Daniel und mir stehen, um uns ein paar Tipps zu geben. Zunächst mal hat er unsere Gewichte deutlich erhöht. Die ganze Zeit haben wir immer 4 Sätze mit 15-20 Wiederholungen gemacht.

8-12 reichen, die letzten beiden müssen wehtun!

Norman: “Ähm, ist das normal wenn die Gelenke so knacksen?”

“Das muss so sein. Sitzt du auch ganz hinten?” Er schiebt mich mit den Beinen zurück.

“Brust raus. Ja. Nicht so tief gehen.”

HUAAARRH!

Hab drei Sätze geschafft und meinen Trizeps voll ausgereizt.

Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich hätte nie gedacht, dass mir Gewichte stemmen und Rudern usw. soviel Spaß machen. Ich bin körperlich ausgelastet, fühle mich wohl und fit wie noch nie.

Montag, September 14, 2009

“Creation” bekommt keinen Verleih in den USA

Kein Filmverleih will den neuen Film des britischen, oscarprämierten Regisseurs Jeremy Thomas in den USA veröffentlichen. Es geht um Charles Darwin und seinen inneren Kampf gegen seine eigenen religiösen Überzeugungen. Ein Film, den in Amerika die Mehrheit der Bevölkerung potenziell nicht sehen wird, da man hier daran glaubt, dass ER alles genauso gemacht hat, wie es in der Bibel steht.

Sehr bezeichnend, dass der Film auf der ganzen Film gezeigt werden wird, aber nicht in den USA, hier herrscht eine mittelalterliche Religiosität, die dem islamistischen Fundamentalismus in nichts nachsteht. Die haben sogar ihren eigenen heiligen Krieg.

Der Film sieht doch wirklich sehr vielversprechend aus, äußerst gut besetzt und nun… es gibt keinen Gott, keine Grenzen, kein GUT UND BÖSE, außer in den Köpfen der Menschen.

Donnerstag, September 10, 2009

Trailer Day 7

Heute mit George Clooney als Mr. Bingham, der Meilen sammelt und Woody Harrelson als selbsternannter Superverbrechensbekämpfer Defendor und im dritten Clip der gesamten, illustren Besetzung des Kultfilms (und wenn ich es Kult nenne, dann hat das was zu heißen) “Der blutige Pfad Gottes” in der Fortsetzung, die mehr Geballer, Coolness und erschreckend schlecht gealterte Jungschauspieler verspricht. Sean Patrick Flanery ist kein guter Jahrgang.

Montag, September 07, 2009

Was macht der Norman?

Ich muss inzwischen meinen Denk-Hut aufsetzen, damit ich etwas zu Papier bringe. Mein brauner Akubra Federation Deluxe hilft mir meine Gedanken zu kanalisieren und die Außenwelt (mein Bruder, der mich ruft, weil irgendeine Betriebsschlampe ihre Hupen vergrößern lassen will und das im Fernsehen machen muss) aussperrt.

Eigentlich wollte ich jetzt hauptberuflich Schriftsteller sein, aber inzwischen bin ich doch wieder nur ein zielloser Penner, der bis in die Puppen schläft. Heute war es ELF Uhr und ich wollte um HALB NEUN aufstehen, aber mein Wecker steht im Bad, da irgendjemand (mein Bruder) sich den ausgeborgt hat. Er ruft immer noch nach mir, aber mein Denk-Hut hilft mir, meine Konzentration auf diesen Blog-Post zu richten.

Erstmal zu den technischen Neuerungen.

Ich nutze jetzt Opera, bin vom Firefox weg und versuche es knallhart durchzuziehen. Der Mozilla Browser war mein Liebling seit sieben oder acht Jahren, das fällt schon schwer, aber irgendwann will man sich ja verbessern. Opera braucht weniger Ressourcen, ist weniger fehleranfällig und bringt alle tollen Features, die man beim Firefox dazuinstallieren kann, von Haus aus mit.

Als die zehnte Programmversion vorige Woche erschien, hab ich es EINFACH GETAN!

Opera verbindet Browser UND Mailclient, deshalb konnte ich auch den lahmarschigen Thunderbird (der immer noch fünftausenddreihundertsiebenundneunzigmal besser als Outlook ist) in die Tonne treten.

Für mein Blogging habe ich immer noch keinen adäquaten Ersatz gefunden und für jeden Eintrag muss ich erst die Virtuelle XP-Maschine anwerfen und booten. 10 Sekunden, die ich mir nicht gönne und deshalb gab es wenige Einträge in den letzten Tagen.

Da gibt es schon ein paar nette Programme unter Linux, Drivel etwa oder BLOGtk, aber die sind unkomfortabel, da sie kein What-You-See-Is-What-You-Get bieten, so wie es der Windows Live Writer kann. Ich möchte ihn so gerne auch abschaffen, schließlich belegt die Virtuelle Maschine schon 7 GB und ich brauche sie nur noch für den Live Writer!

Für mein altes IBM Thinkpad 600e hatte ich eine neue BIOS-Batterie gekauft, ich hänge so an diesem alten Schätzchen, obwohl es nach zehn Minuten stinkt, als würde es in Flammen stehen. Nach drei Wochen kam sie dann schließlich aus Hongkong und ich beginne heute morgen das Thinkpad-Notebook zu zerlegen, während ich zeitgleich das Hochzeitsvideo meiner Cousine, das ich gefilmt hatte, auf meinem viel neueren Hewlett-Packard-Notebook mit Kino auf Platte ziehe. Ich hatte das Notebook bereits dreimal bis auf die letztes Schraube zerlegt und wieder zusammengebaut, okay, eine hab ich irgendwann verloren, aber das ist nicht weiter tragisch. Meine Ausweidearbeit hatte zwei Ziele:

  1. Einbau der neuen Batterie, damit der Fehlercode nicht mehr kommt, der das Booten verhindert.
  2. Reinigen der Platine und des Lüfters, um die Hitzeentwicklung und den damit entstehenden Gestank nach brennenden Schaltkreisen abzuschaffen.

Ziel 1 hab ich erreicht.

Aber das Notebook stinkt immer noch und mein Versuch Xubuntu zu installieren (Ubuntu mit Xfce-Windowmanager, ist ressourcenschonender) ist gescheitert.

Für dieses stinkende Notebook hab ich mir ein Original-IBM-Externes-Diskettenlaufwerk gekauft, 7,60 inklusive Porto ist nicht die Welt, aber trotzdem. Ich darf nachts nicht mehr surfen! Da kaufe ich nur Dinge, die ich am nächsten Morgen bereue.

Die Xubuntu-Installation scheitert mit großer Wahrscheinlichkeit an der alten BIOS-Version des Thinkpads und für ein Update benötigt man ein Diskettenlaufwerk. Die Wege des Normans sind unergründlich. Deswegen habe ich es mir gekauft. Ich wusste das doch alles schon, von meinem letzten Versuch in den Weihnachtsferien. Damals hatte ich dann mit Ach und Krach Suse 9 auf die alte Kiste installiert.

Am besten ich verkaufe das Thinkpad mit Dockingstation und externem Laufwerk für 100 - 150 Euro bei ebay, dann spare ich Zeit und die Euronen kann ich in einen Flachbildschirm investieren, meine alte 17”-Röhre kann ich mir nicht auf den neuen Schreibtisch pflanzen und der Computer muss aus dem Wohnzimmer raus, ich brauch den an meinem Tisch. Einen iMac und einen eMac hab ich auch noch hier rumstehen, drei weitere alte PCs die nur noch beim Alteisen Zweifuffzisch rausspringen lassen.

Ich hab keine Kohle und NICHT zu konsumieren ist schwer, aber ich schaffe es.

Da sind nur die Sachen, die ich so gerne hätte…

Victor Gischler, mein literarisches Vorbild, wenn man so will, hat einen neuen Roman veröffentlicht, er kostet 10 Euro und ich kann ihn mir nicht leisten, da das ein Dreißigstel meines Arbeitslosengelds ist und ich mein Budget für unüberlegte Käufe bereits überschritten habe, mit dem Kauf von zwei Romanen von Walter Kirn (insgesamt nicht einmal 5 Euro) und diesem Scheiß-Diskettenlaufwerk.

Ich habe begonnen Matt-Helm-Romane zu lesen (die kosten das Stück 2 oder 3 Euro bei ebay ;-D), da wird dann bald eine große Aufarbeitung folgen.

Frank Schirrmachers “Das Methusalem-Komplott” beschäftigt mich noch immer sehr, dazu hatte ich auch ein Posting begonnen, vielleicht wird das ja fertig…

So, jetzt zu MEINEN Büchern.

Mitakuku, das Buch zwischen Kubilabala und Kimali, ist mein aktuelles Projekt!

Diesmal werde ich wie ein Profi arbeiten, ich will die Anfangszeiten meiner Schriftstellerkarriere endlich hinter mir lassen und aus meinen Fehlern lernen ;-)

Zunächst steht der Plot, der wird ausgearbeitet, Szene für Szene, dann wird geschrieben, nicht so wie bisher. Da hatte ich ein Bild im Kopf und hab es niedergeschrieben, dann rumgedoktert und gebastelt, bis alles passt.

Das mache ich gerade mit Kubilabala. Ich zerpflückte die ersten Kapitel und arbeitete mit meinem Text wie mit Filmmaterial, schnitt es um, beleuchtete andere Partien. Ich will in den nächsten Wochen fertig werden und dann VERÖFFENTLICHEN! ENDLICH!

Morgen streiche ich das Holz auf dem Balkon, schleife über den Heizkörper aus dem Bad drüber, lackiere ein paar Stellen neu, fahre mit meiner Oma zu meinem Opa ins Krankenhaus, gehe für meinen Vater im Künstlerbedarf Pinsel einkaufen und hole dann meinen Bruder von der Schule ab. Da war ich noch nicht im Fitnesscenter, hab noch nix gegessen und meine Post noch nicht gemacht, meine Mails nicht gelesen und meine Blogs abgegrast um nah am Puls der Zeit zu bleiben.

Ich werde wieder nicht zum Schreiben kommen.

Was bleibt noch zu sagen?

Ich habe begonnen Mundharmonika zu üben, ich hab mir eine Hohner SilverStar beim Musikhaus Raab in Alzey gekauft. Gutangelegte 10 Euro. “All when the saints go marching in” kann ich schon zur Hälfte.

Mit dem Bending habe ich mich noch nicht befasst, ich werde auf jeden Fall wieder Blockflöte üben, das konnte ich ja schon mal.

Heute bin ich schon wieder auf “Ca Plane Pour Moi” gestoßen, einen New-Wave-Song aus Frankreich, das Original war von Plastic Betrand und ziemlich shiny. Innerhalb weniger Tage hab ich das Video davon auf YouTube gesehen, zufällig und dann auf ARTE, dann war das Lied zufällig auf dem neuen Nouvelle-Vague-Album gecovert und auch Boss Hoss haben eine Version davon.

Googlet mal, ich will, dass ihr es selbst entdeckt :D

Am Freitag war ich in Mainz um Rücksprache mit dem Museum zu halten, ich hab eine Privatführung gekriegt. War sehr interessant und hat viel Spaß gemacht. Ich kann es kaum erwarten endlich da anzufangen, im Lager PRÄPARIERTE Tiere (sage niemals ausgestopft – NIEMALS) rum zu wuchten, Knochen abzustauben und dann wenn die Grabungssaison beginnt mit Schaufel ganz Rheinhessen nach Deinotheriumzähnen umzupflügen.

Kaum bin ich außer Reichweite der Bundeswehr greifen sie nach meinem Bruder, heute kam sein Musterungsbescheid.

Ich trinke in letzter Zeit häufig Roiboos-Tee, sehr lecker und bekömmlich.

So, jetzt hole ich mir meinen Wecker zurück aus dem Bad!

Mittwoch, September 02, 2009

Meine Meinung zu INGLOURIOUS BASTERDS

ACHTUNG SPOILER!

Inglourious Basterds ist ein besonderer Film, seine ganze Tragweite lässt sich nicht in einer kurzen Kritik erfassen. Er ist filmgewordener Zitateschatz, der sich den meisten Zuschauern nicht im Ansatz erschließen wird, zu viele Versatzstücke aus Italo-Western und Kriegsfilmen werden geliefert, man kann nur erahnen, wie umfassend Tarantinos Filmwissen wirklich ist. Das führt er natürlich wieder vor und man kann von ihm halten, was man will, mit Inglourious Basterds liefert er sein (bisheriges) Meisterwerk ab, handwerklich überragend stockte mir der Atem. Schnitt und Kamera sind auf einer Höhe mit der Dramaturgie, die einem Roman ähnlich, in Kapitel geteilt ist. Perfektion.

Die Episodenhaftigkeit seiner Filme ist ein starkes Manko, da eine geradlinige Erzählweise oftmals besser geeignet wäre. Der in dieser Hinsicht untypische “Jackie Brown” ist auch deshalb mein geheimer Favorit.

Der Film ist bereits zu Beginn so aufregend und spannend, dass es fast anstrengend ist, ihm zu folgen. Ich habe nie solch Intensivität in kleinen Gesten und wenigen Worten gesehen. Das Schauspiel ist grandios,  Tarantino schafft es sogar aus den talentfreiesten Akteuren wie seinem engen Freund Eli Roth, ein beeindruckendes Maß an Präsenz und Darstellungskraft hervorzulocken. Die sonst eher blasse Diane Kruger wächst über sich hinaus, Til Schweiger bietet in seiner Kargheit eine Leistung die seine gesamte Filmlaufbahn in einem neuen Licht erscheinen lässt. Der Mann wurde immer falsch besetzt! Ist er erst einmal still, tritt seine physische Präsenz in den Vordergrund und die Szenen in denen er zu sehen ist - es sind nicht viele, leider - dominiert er.

Die Fähigkeiten von Männern wie Christoph Waltz, Gedeon Burkhard und August Diehl traten noch nie so sehr hervor. Was macht einen Tarantino aus, dass er dieses Schauspiel ermöglicht?

Wir unterfordern unsere Schauspieler mit Sat.1-Romantikkomödien und familientauglichen Krimiserien. Gedeon Burkhard war das Herrchen von Kommissar Rex…

Viele Zuschauer hatten ein Problem mit der Gewaltdarstellung, das hörte man. Die Brutalität ist nicht angedeutet, Tarantino hält immer voll drauf, wenn Blut fließt und man kann sich dem nicht entziehen, man kann nicht wegsehen. Einige verließen den Film vorzeitig. Meine Frage ist nicht, warum sie gingen, sondern, warum gingen diese Zuschauer SO SPÄT aus dem Saal? Kurz vor Filmende?

Skalpierte, namenlose Nazis sorgten für ein Raunen im Publikum, aber erst als die Führungsriege des Nationalsozialismus in einem tosenden Flammenmeer umkommt und man Hitler von Maschinengewehrkugeln zerfetzt sieht, da gehen die Menschen hinaus.

Warum? Für mich war es befreiend diese Fantasie zu sehen. Von Klein auf bekommt man als Deutscher die Schrecken des 2. Weltkriegs, des Holocaust vorgehalten und fühlt sich schuldig. Im Deutsch- und Geschichtsunterricht wird die NS-Zeit behandelt wie sonst kein anderes Thema. Die Verarbeitung unserer Vergangenheit ist äußerst wichtig, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem die zehnte Dokumentation über “Hitlers Helfer” nur noch eines erzielt: Verherrlichung.

“Walküre” mit Tom Cruise war ein einziger Nazi-Porno. Der edle, deutsche Soldat, intellektuell und liebender Vater und Ehemann, ringt mit seinem Gewissen und beschließt Hitler in die Luft zu jagen. Der Nazisoldat als Gutmensch. Ich möchte den Widerstand nicht angreifen, aber er hat nicht energisch genug gehandelt. Hitler war ein Mensch, er war nicht mehr und nicht weniger und ein Kissen auf seinem Gesicht hätte ihn im Schlaf ersticken können, eine einzige Überdosis eines seiner Medikamente hätte ihn töten können. Aber er starb durch seine eigene Hand und das hätte man ihm verwehren müssen, dadurch hat er sich zu einer Legende gemacht. Wenn Hitler auf dem Spiegel-Titelbild ist, steigen die Verkaufszahlen sprunghaft an… Wir hassen diesen Mann, ich hasse ihn leidenschaftlich.

Er ist ein Monster, er ist eine Legende, ein Mythos.

Inglourious Basterds entmystifiziert ihn und seine Kumpane. Göbbels, den alten Klumpfuß, stellt der Film als Widerling da, der er sicher war, aber eben nur als einen Menschen. Hitler stirbt einen unrühmlichen Tod und es wird nichts glorifiziert daran, er wird einfach erschossen. Zack. Keine Zeitraffer, keine heroischen Taten, er ist nur einer von vielen Menschen die im Kugelhagel sterben.

Die Basterds scheitern in ihrem Vorhaben fast, aber schlussendlich endet der Krieg durch eine Intrige und sie ziehen ihr boomendes Nazi-töten-Business bis zum Ende durch. Diese Kompromisslosigkeit, auch die von Tarantino, imponierte mir sehr, er wirft die Wirklichkeit über Bord und entwirft dieses Zerrbild, das sich immer noch sehr echt anfühlt und einem kalte Schauer beschert.

Quentin Tarantino kann uns durch diesen Film ein Schreckgespenst nehmen, zumindest kurzzeitig und auch nur, wenn wir uns darauf einlassen.

Freitag, August 28, 2009

George Clooney starrt Ziegen an, bis sie tot umfallen. Nach einer wahren Begebenheit.

 

Das US-Militär hatte eine Spezialeinheit rekrutiert, die mit “Jedi-Kräften” den Fein besiegen sollten. Sie trainierten Ziegen durch Gedankenkraft zu töten. Das ist kein Scherz.

Dieser Film sieht mal wieder richtig lustig aus, vom Ton erinnert er mich sehr an “Burn after Reading", der ja auch toll war.

Donnerstag, August 27, 2009

Die Zukunft der Literatur liegt im Netz

Vielleicht bin ich einer der ersten Autoren die von den neuen digitalen Lesegeräten für elektronische Bücher profitiert!

Weltweit ist das .pdf-Format von Adobe verbreitet und wird von Privatleuten und Unternehmen verwendet um qualitativ hochwertige Dokumente für den Druck oder die Bildschirmanzeige bereitzustellen. Adobe hat den Aufbau von PDF nicht offengelegt, es gibt zwar eine ganze Reihe von Software die es vermag .pdf-Dokumente zu erzeugen, aber durch ihre propietäre Herkunft eignet sich die Technik nicht für die Open-Source-Community.

Nun ist auch Google, das bereits seit Jahren ganze Bibliotheken einscannt und online bereitstellt, auf das offene .epub-Format umgestiegen.

Wenn ich jetzt rausgefunden habe, wie man .epub-Dokumente erzeugt, werde ich meine Romane auch in diesem Format zum Download bereitstellen. Die Vorteile sind bessere Lesbarkeit und höhere Kompatibilität zu den Lesegeräten der neuen und zukünftigen Generationen. Viele lesen keine .pdf-Dokumente.

Sobald die E-Book-Reader erschwinglich und ausgereift sind, werde ich mir einen zulegen, auch wenn die Preise für ein Buch sich durch die (dummen) Bemühungen der Verlage nicht sonderlich senken werden, lohnt sich das allein schon für die ganze Literatur, die durch ihr Alter oder die Lizenzierung urheberrechtsfrei sind. Praktisch alles, was Reclam im Angebot hat… Adieu kleines gelbes Heftchen!

Für jeden Gymnasiasten der “Die Leiden des jungen Werther” lesen muss, macht das Sinn (wenn er nebenbei noch den neuen Playboy auf seinem E-Book-Reader lesen kann).

Die Zukunft der Literatur liegt im Netz, es sei denn unsere Regierung wird in ihren Zensur- und Unterdrückungsbemühungen nicht bald unterbunden.

Bald ist Bundestagswahl!

Wählt die Piraten!

Im siebten Himmel

Es gab da mal eine bierernste, erzchristliche Fernsehfamilie, sie war der Mittelpunkt der Serie “Eine himmlische Familie” (Im Original: 7th Heaven) am Anfang mochte ich die Serie wirklich, wichtige Themen wurden aufgegriffen und die Darsteller waren alle glaubwürdig und Jessica Biel war damals schon heiß.

Mit den Jahren schieden die Darsteller der beiden ältesten Kinder aus und tauchten nur noch kurz auf, danach ging es mit der Serie steil bergab.

Jessica Biel hatte, um ihre Karriere anzukurbeln, freizügige Fotos veröffentlicht und wurde aus dem Cast herausgestrichen, da die Produzenten das nicht mit ihrem Heile-Welt-Image dieser himmlischen Familie vereinbaren konnten. Auch Barry Watson stieg aus, er spielte den großen Bruder, allerdings litt er unter Morbus Hodgkin, worauf er erfolgreich behandelt wurde, die weiteren fünf Jahre Laufzeit der Serie war er noch häufig in Gastauftritten zu sehen. Seine Filme wie “Boogeyman – Der schwarze Mann” oder “Das sexte Semester” waren nur mäßig erfolgreich.

Irgendwann waren schließlich alle Themen, die eine streng gläubige Pfarrersfamilie beschäftigen können, abgehandelt und man erzählte die selben Geschichten mit den jüngeren Geschwistern noch einmal. Von Homosexualität und Drogenmissbrauch bis zu vorehelichem Sex (der wirklich häufig drankam). Natürlich war das alles immer im rechten Licht Christis beleuchtet und alle hatten sich lieb und alles war knuffig. Würg.

Das Schlimmste aber war: Die Wortgefechte der Familienmitglieder waren immer dermaßen überkonstruiert und hysterisch, dass ich es einfach nicht mehr ertragen konnte.

Ich hätte mich vielleicht gar nicht mehr an die Serie erinnert, hätte ich auf einem Blog nicht diesen wahnsinnigen Remix gefunden. Wenn ihr das jetzt gesehen habt, braucht ihr euch die Serie gar nicht mehr anzutun, besser wird es nämlich in allen 11 Staffeln nicht, selbst dann nicht, als Reverend Camden einen Herzinfarkt bekommt, weil seine sündhafte Familie ihn so fertig macht.

Freitag, August 21, 2009

Morgen!

In Wiesbaden steigt ein weltweit einzigartiges Event:

Alle 4 Indiana Jones-Filme in einer einzigen Nacht!

So etwas gab es noch nicht einmal in den USA, dem Heimatland der Filme, könnt ihr euch vorstellen, wie BESONDERS diese Aktion ist?

Trailer Day 6

Solche Trailer machen mir wölfisch Spaß und bekanntlich stehe ich ja auf blauhäutige Aliens.

Arrrr, Wuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh!

Montag, August 17, 2009

Diese Scheißrehe trampeln wieder alles platt

Bezugnehmend auf meinen früheren Beitrag über Kornkreise, die ja eigentlich von Rehen beim Paarungstanz erzeugt werden, möchte ich noch einmal ein paar schöne, aktuelle Kornkreise aus England vorstellen:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2009/08/bildergalerie-englands-kornkreise-im.html

Dann hat die britische Regierung wieder UFO-Akten veröffentlicht, auch sehr interessant.

Auszüge daraus auf Spiegel Online.

Samstag, August 15, 2009

Warum ich niemanden töten möchte

Das hier ist mein Kriegsdienstverweigerungsantrag, auf 3 Seiten musste ich begründen, warum ich keinen Dienst an der Waffe leisten kann. Alles was da steht, würde ich so unterschreiben… Stop, das habe ich ja ;-)

Es ist mir sehr ernst damit gewesen und ich habe es lange heraus gezögert, es zu schließlich zu schreiben. Einige der Punkte, die ich anführe, kamen mir in den Sinn, als ich auf einer abgegangenen Lawine in den Allgäuer Alpen einen Weg suchte, der mich nicht in den Abgrund stürzen ließ.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verweigere den Kriegsdienst aus Gewissensgründen und dies möchte ich Ihnen nun ausführlich darlegen:

In einem gesunden, wohl behüteten Elternhaus aufgewachsen, erhielt ich schon früh eine stark christliche Prägung. Ab dem Vierten Lebensjahr besuchte ich den katholischen Kindergarten in Stetten, im frühen Umgang mit anderen Kindern lernte ich, dass Gewalt keine Lösung ist. Niemals.
Ich lehne jede Art von Gewalt ab, besonders politisch oder religiös motivierte Gewalt gegenüber anders denkenden, anders gläubigen Menschen.
Es muss das Ziel einer Gesellschaft sein, den Frieden zu wahren und ein gutes Leben für ausdrücklich alle Mitglieder zu schaffen. Die Suche nach alternativen Lösungen für Konfliktsituationen muss einen Kompromiss ergeben, bei dem eine Seite zwangsweise den Kürzeren zieht und dies zum Wohl aller akzeptiert. Ohne Blutvergießen und Kettenrasseln.
Ich wurde protestantisch konfirmiert, habe mich intensiv mit meinem Glauben auseinandergesetzt und las einen Großteil der Bibel, was mir unsere Geschichte und die gesellschaftlichen Fehler der Vergangenheit sehr deutlich machte. Auch wenn ich mich nun nicht als gläubigen oder gar gottesfürchtigen Menschen bezeichnen kann, und mein Verständnis von Ethik und Moral sich nicht allein auf den Glauben begründet, in dem ich aufgewachsen bin, stehe ich doch zu den Idealen, für die das Christentum heute steht:
Nächstenliebe, Mitgefühl. Humanität.
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“, ist die prägnanteste mögliche Zusammenfassung. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dies nicht mit einem Dienst an der Waffe zu vereinbaren ist, der erfordern würde, dass ich auf Befehl einen anderen Menschen verletzen oder gar töten müsste.

Ich war niemals ein Mitläufer und habe mir immer meine eigenen Gedanken gemacht. Unhinterfragt auf Befehl eines Vorgesetzten hin zu handeln würde meine Freiheit, meine Meinung einschränken und mich gegebenenfalls daran hindern, das Richtige zu tun. Ich müsste gegen besseres Wissen und Gewissen Folge leisten, andernfalls drohten mir Strafen, die mich zwingen würden mein eigenes Wohl über das meines „Feindes“ zu stellen.
Der Kriegsdienst würde es erfordern, dass im Training meine Hemmschwelle zum Schießen auf Menschen herab gesenkt würde, durch die Verwendung von Pappkameraden, die aus Karton und weit davon entfernt sind, echte Menschen widerzuspiegeln. Der menschliche Körper wird zu einem beliebigen Feindobjekt degradiert, das Wesen Mensch zu einem Ziel, das ohne Empfindung ausgeschaltet werden muss.

Tiere töten Tiere um sich zu ernähren, wir sind auch nur Tiere und Teil des Kreislaufs des Lebens. Ich esse Fleisch, aber müsste ich das Tier selbst töten, schlachten und verarbeiten, würde ich es nicht tun und eine andere Lösung wählen. Ein Verletzen oder Töten eines Tiers aus anderen Gründen als der Sicherung des Überlebens ist nicht akzeptabel.
Aber Menschen sind eben doch mehr als die meisten Tiere, da sie sich ihrer selbst bewusst ist. Alle hoch entwickelten, intelligenten, sozialen und „fühlenden“ Wesen ob Delfine, gewisse Vogelarten oder Menschenaffen, stehen mit uns auf dieser evolutionären Stufe und doch sind wir die einzigen Tiere, die ihre Umwelt nicht nur verändern, gestalten und selbst reflektiert wahrnehmen, wir können die Welt, die uns umgibt ergründen und verstehen lernen.
Das Leben eines Menschen ist in jeder Hinsicht nicht aufzuwiegen mit einem materiellen oder immateriellen Gegenstand, ob dies nun der Sieg in einer Schlacht oder ein gewonnener Meter Grenzland ist.

Nichts kann das Leben zurückgeben oder es ersetzen. Unsere Erde, mit dem Leben die sie hervorgebracht hat, ist womöglich einzigartig im ganzen Universum. Das Leben ist das höchste Gut, das wir besitzen.
Es wäre mir nicht möglich den befohlenen Mord als notwendig oder gerechtfertigt zu sehen. Ein Todesschuss bedeutet das Ende von Träumen und Hoffnungen, Liebe und Bewusstsein eines Einzelnen und er stürzt eventuell eine Familie aus ihren geordneten Verhältnissen in Trauer und Verlassenheit. Ich möchte diese Schuld nicht auf mich nehmen müssen.
Die Menschheitsgeschichte ist dominiert von Hass und Kriegen, wenn wir jetzt nichts aus unserer Vergangenheit lernen, sind wir verdammt, so weiter zu machen. Genozid, Terror, Folter.
Immer wieder werden von den Militärs Kriegsverbrechen befohlen oder gebilligt. Menschen machen Fehler. Verheerende Fehler.
Ich kenne die Schreckensbilder des Krieges aus den Medien und den Erzählungen meiner Großeltern. Es sind lebendige Erinnerungen an Dinge, die gerade einmal wenige Jahrzehnte zurückliegen.
Einfallende, halbverhungerte Russen die die jungen Frauen des Dorfs, in dem mein Großvater aufwuchs, vergewaltigten und meine Urgroßmutter nur verschonten, weil sie schon vier Kinder hatte.
Die Hungerjahre auf der Flucht, das Bombardement der Städte, die aufgeknüpften Toten am Straßenrand. Jungen, nur ein paar Jahre älter als mein Großvater damals und wesentlich jünger als ich heute, die sich geweigert hatten zu schießen, sie trugen Schilder auf denen „Ich bin ein Feigling!“ stand.
Ein Erschießungskommando, das den ältesten Bruder meines Opas an die Wand stellte, weil er desertiert war.
Mit der Schule besuchte ich die Maginot-Linie, Bunkerbauten und die Friedhöfe und das Gebeinhaus in Verdun. Ich kann es noch immer nicht fassen, Kreuze bis zum Horizont. Gestapelte Schädel.

Angesichts dieser Ungeheuerlichkeiten ist es mir unmöglich den Dienst an der Waffe zu leisten, der mich in ähnliche Situationen bringen könnte, der mich zwingen würde, anderen Menschen unbeschreibliche Dinge anzutun.
In Afghanistan herrscht Krieg, es fallen deutsche Soldaten in diesem Krieg und unser Land spricht dies nicht aus. Ich würde mein Leben nicht für die Verteidigung eines Landes geben, zumal dieses meinen Einsatz nicht zu würdigen weiß.
Ich fasse zusammen:

Alle Menschen sind gleichwertig, ihre Hautfarbe, ihre Nationalität, ihr Glaube oder Nichtglaube sind unbedeutend. Alle Menschen wollen das Gleiche für ihre Familien und ihre Zukunft.
„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ (GG; Artikel 2, Absatz 2)
Meine Erziehung, mein Wissen, meine Überzeugung lassen nicht zu, dass ich mich bewaffne und auf Geheiß töte.
Nun berufe ich mich bei meinem Antrag auf Kriegsdienstverweigerung auf das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG; Artikel 4, Absatz 3):
„Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“

Mit freundlichen Grüßen,

Norman Eschenfelder

Freitag, August 14, 2009

Ubuntu ist soooo toll! :D

Hab bei ebay vor einer Woche einen Bluetooth-Adapter für 3 Euro geschossen, inklusive Versand. Ich steck ihn in den USB-Port, in dem oberen Desktop-Panel erscheint das Bluetooth-Logo und mit einem Rechtsklick kann ich mein Handy ansprechen und sofort Daten drauf schieben.

Nur Schade, dass mein Handy nur 2 MB Speicher hat, nicht erweiterbar. Aber für drei oder vier Klingelton-MP3s reicht das, mehr wollte ich ja auch nicht. Ich will doch nur statt mit einem Piepsen mit Musik geweckt werden ;-)

Das hier kommt drauf: Jurassic Park, Indiana Jones, Me So Horny von der 2 Live Crew (ist der Klingelton aus dem Film Disturbia) und mal sehen, was dann noch an Platz frei ist. Vielleicht eine geschnittene Version von Shatner of the Mountain.

Ubuntu ist soooo toll! Es bietet mir das leichte, gewöhnte Handling von Windows und all die Vorteile von Linux und wenn ich Software benötige, lade ich sie mir runter und zwar frei, kostenlos, legal, was einfach super ist. Ich benötige Windows nur noch zum Blogging mit dem Windows Live Writer.

Wann programmiert endlich mal einer eine gescheite Bloggingsoftware mit WYSIWYG-Modus und all diesen kleinen, netten Annähmlichkeiten des Live Writers?

Nur ein paar Sachen funktionieren gerade nicht unter Linux, mein DVB-T-USB-Stick von Conceptronic und mein Canoscan-Scanner, aber dafür finde ich schon noch eine Lösung, ich brauch das ja nicht häufig.

Montag, August 10, 2009

He wants to make love to the Mountain!

Ich bin gerade von einem Vorstellungsgespräch beim Naturhistorischen Museum Mainz zurück. Lief sehr gut, ich hab die Zivildienststelle!

Jetzt muss ich nur noch meinen Kriegsdienst verweigern und ich nehm das wirklich ernst, ich will nicht einfach nur die Vorgaben erfüllen, ich will meine wahren Beweggründe niederschreiben, warum ich keinen Dienst an der Waffe leisten kann!

Es geht gegen meine moralischen Grundsätze, gegen meine atheistische Ethik, die wohl ihre Bezüge auf die christlichen Grundwerte kennt, aber aktueller, nicht rassistisch, humanistisch und weniger weltfremd ist:

Alle Menschen sind gleich, niemand hat das Recht das Leben eines anderen Menschen zu stören oder gar auszulöschen.

Jedes Leben ist unglaublich wertvoll (schaut mal raus in den Nachthimmel) und keine Politik, keine von Menschen erdachte Grenzlinie in den Köpfen und auf der Landkarte ist auch nur ein Leben wert.

In diesem Universum sind wir eines von wenigen Spezies, die sich ihrer selbst bewusst sind und ihre Umgebung nicht nur annehmen und ändern, sondern auch verstehen können.

Wir sind so hoch entwickelt, dass wir für unsere Überzeugung unseren Glauben alle Vernunft in den Wind schlagen und unsere Mitmenschen töten.

Oder eben nicht, so wie ich.

Wie mach ich das jetzt dem Kreiswehrersatzamt klar?

 

Meine Liebe zum Leben, zur Natur, zur schieren Existenz kann nur ein Mann ausdrücken:

Captain Kirk

Captain Kirk is climbing a mountain, why is he climbing a mountain?

Mein Sommerhit, ein richtiger Ohrwurm.