Heute vor zwei Jahren begann ich meine Ausbildung.
Ich sehe nicht gerne zurück, die ersten Tage waren sehr schwer für mich, hatte meinen besten Freund verloren (er hat per Mail mit mir "schlussgemacht", total web 2.0 ;-D ), der zudem mein Ausbildungskollege war. Es hat mich einige Zeit gekostet, aber jetzt kann ich sagen, ich bin darüber hinweg, mit ihm gebrochen zu haben und bereue es nicht.
Ich bin meinen Weg gegangen, wie man so schön sagt und es hat mir gut getan.
Die ganze Verzweiflung, Aggressivität, dieser Tage hat mir aber auch meinen Roman "Kimali" beschert. Der heute seinen 2. Geburtstag feiert.
Die Entwicklung, die dieses Buch genommen hat, finde ich atemberaubend. Ich schreibe gerade an zwei Romanen, die die Vorgeschichte bilden und plane einen Roman, der eine direkte Fortsetzung ist.
Die Trilogie um Jérôme Beaumont besteht im Moment aus (chronologisch) diesen Teilen: Mitakuku, Kubilabala und Kimali
Die Arbeit an den neuen Büchern hab ich den ganzen Sommer über schleifen lassen, seit sicher 4 Monaten, hab mich wieder Kimali zugewandt und das Buch korrigiert und überarbeitet. Inhaltlich hat sich ein wenig verändert, weil die Geschichte mit den Prequels gewachsen ist und ich habe Charaktere und Orte leicht modifiziert, um sie glaubwürdiger zu gestalten, da die Reihe einen sehr realistischen Ton bekommen hat, obwohl sie comichaft und nach Schema F begann.
Derzeit lesen ein paar Freunde, die für mich Testleser sein wollen, das Buch und nach ihren Ratschlägen, werde ich Kimali ein weiteres Mal bearbeiten. Die Meinung der Leser ist sehr wichtig, denn ihnen muss es ja auch gefallen ;-)
Mein Plan das Buch im Sommer rauszubringen, vor meinem 21. Geburtstag, war zu hoch gegriffen, vielleicht ist eine Veröffentlichung im Winter, in 4 Monaten auch zu hoch gegriffen, aber das wird sich zeigen.
Ich sollte es nicht überstürzen, schließlich schreibe ich schon seit zehn Jahren, was macht da ein weiteres?
Kubilabala hat viel von Hugh Lauries "Gun Seller". Nicht das Genie, nicht die Handlung, ich bin bemüht nirgends abzukupfern. Auch nicht den beißenden Zynismus, obwohl auch meine Bücher schwarzen Humor haben, doch der ist rarer gesät. Was beide Bücher gemein haben, ist die Atmosphäre und Stilrichtung.
Während "Gun Seller" ein Vehikel für Lauries Männertraum von schnellen Motorrädern, Schießereien und schönen Frauen ist, ist Kubilabala mein erster Versuch etwas Ernstes und Wahrhaftiges zu schaffen.
Kimali war mein Gun Seller. Ich habe mich ausgetobt, hab mir Frust und Ärger von der Seele geschrieben und ich habe MICH in jeder Einstellung gesehen, es war mein Männertraum. Erst die Überarbeitung hat das Buch wertvoll gemacht.
So etwas wie dieses Buch habe ich noch nie gelesen.
Mitakuku ist mein Spielplatz, wahrscheinlich wird dieses Buch niemals relevant sein. Ein Teil der Geschichte, der nicht erzählt werden sollte, weil er redundant ist. So wie "Clone Wars".
In den nächsten Tagen werde ich meine Homepage wieder aktualisieren und ein Exposé des neuen Romans Kubilabala onlinestellen. Das Buch ist noch lange nicht fertig, ich habe den Punkt noch nicht erreicht, an dem sich alles zusammenfügt und dann wie von alleine schreibt, vielleicht erreiche ich ihn in ein paar Tagen. Dann dauert es nur noch wenige Wochen, bis zum Abschluss.
Aber trotz des frühen Stadiums kann ich schon etwas zeigen.
Ein Titelbild habe ich auch schon entworfen und gemalt. Es ist wesentlich subtiler als das Bild von Kimali. Das ja sehr eindeutig und brutal daher kommt.
Heute ist Freitag. Ich liebe Freitage!
Ist überhaupt der liebste Tag der Woche für mich.
Nur einer der Gründe:
Um 23:15 Uhr kommt "My Name is Earl" auf RTL.
Eine unbedingte Empfehlung!
Freitag, August 15, 2008
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Donnerstag, August 14, 2008
Ich war gewillt ein Ausrufezeichen hinter diese Überschrift zu setzen, dass ich es nicht gemacht habe, ist ein Zeichen meiner Resignation. Es hat doch sowieso keinen Sinn...
George Lucas, der Oberguru, der große Dude, der Erfinder von Star Wars und Mitentwickler von Indiana Jones hat entschlossen, meine und die Kindheitserinnerung vieler Millionen anderer Mädels und Jungs zu VERNICHTEN.
Es ist eine Perversion.
Nach der (für die alten Fans) grausamen neuen Trilogie, die bonbonbunten, effektüberladenen Episoden 1-3 und einer billigen 2D-Animationsserie versetzt er mir einen weiteren Schlag und weiß genau, wie er zunächst Hoffnung aufbaut um sie dann zu vernichten.
Ich hatte gehofft, "The Clone Wars", ein reiner Animationsfilm könnte mir gefallen und würde die Fans mit der neuen Trilogie versöhnen. Die Trailer sahen doch nicht so schlecht aus...
Doch alles was ich jetzt zu Gesicht bekomme bewahrheitet die schlechten Kritiken, die der Film einstecken muss. Mit den scheußlichen Animationen und der lahmen Story hätte ich mich abgefunden. Der Film hat nicht mich als Zielgruppe oder einen anderen Fan der alten Trilogie.
Der Film ist für Achtjährige, höchstens.
Oooh, ist der peinlich!
Ich schäme mich, George. Du solltest es auch, schließlich hast du das miserable Skript dafür geliefert. Aber da liegt ja ohnehin nicht deine Stärke, ebensowenig wie in der Regiearbeit.
Die Episoden 1-3 sind nur so schlecht, weil er sie selbst gedreht hat. Lucas hat nach Episode 4, im Jahre 1977 das Handtuch geworfen und überließ die Regie der weiteren Teile "richtigen" Regisseuren, die ihr Handwerk verstehen. Er hätte es dabei belassen sollen, wirklich.
Und wozu?
Wozu quetscht er jedes Franchise, das seiner Feder entstammt bis auf das Letzte aus?
Es geht nur um Geld, immer. Das kotzt mich an.
Bei Indiana Jones ist es leider dasselbe, nach fast zwei Jahrzehnten drehen sie überstürzt einen neuen Teil und verprellen damit ihre Fans.
Sind sie einfach nur Sadisten?
Interessiert es sie nicht, was ihre Fans denken, die ihnen das Geld über Dekaden in den Rachen geworfen haben?
George Lucas, ich hasse dich.
Naja, Star Trek habe ich noch. Mal sehen, was J. J. Abrams daraus macht.
James Bond war mit "Die Another Day" auch schon einmal für mich gestorben und ich werde den Broccolis und der Crew von "Casino Royale" immer dankbar sein, dass sie wenigstens einen Held meiner Kindheit vor dem Versinken in Effektegewitter und Lächerlichkeit gerettet haben.
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Dienstag, August 12, 2008
Alison Carroll ist die neue Lara Croft.
Quelle: PC-Games
Ich frage mich, warum die "alte" Lara, Karima Adebibe, 23 Jahre alt, ersetzt wurde... die fand ich auch heiß ;-)
Alison ist die erste Tomb Raider, bei der nicht nur das Aussehen, nein, auch die Fitness stimmt.
Sie ist kompakter gebaut, muskulöser und sie wäre eine realistischere, glaubwürdigere Lara in einem eventuellen neuen Film, als Angelina Jolie.
Man könnte jetzt anfangen zu Kritteln, das will ich aber nicht. In den Kommentaren zu dieser Veröffentlichung ist ständig davon die Rede, dass sie abnehmen solle.
Eine Frechheit.
Das ist Fleisch!
Kein Fett!
Verdammt, mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Lara_Croft
http://thesuperficial.com/2008/08/bfm_enlarged/enlarged-alison_carroll_is_the_new_face.php
UPDATE 15.8.08: Hey, ich bin zwei Tage aktueller als die web.de Nachrichten, die berichten erst heute von Alison.
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Sonntag, August 10, 2008
Hab für die erste größere geplante Reportage eine Anfrage ans Innenministerium gerichtet und sie wurde mir prompt und ausführlich beantwortet. Ein dickes Plus dafür an die deutschen Bürokraten.
Die Recherche und Hatz nach Genehmigungen geht weiter ;-)
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Freitag, August 08, 2008
Ein dreijähriges Mädchen erzählt Star Wars nach (Episode IV, "Eine Neue Hoffnung")
Oooh, die Kleine ist so süß! Als ich das das erste Mal sah, da hab ich die Arme um mich geschlagen und ausgerufen: "So eine will ich auch!"
Ich liebe Kinder und will auch unbedingt welche, die müssen dann auch Star Wars mitgucken ;-D
Star Wars für so ein kleines Kind? Ist das nicht schädlich?
Ich denke, vor Allem die alte Trilogie ist trotz Weltraumschlachten und Schießereien für Kinder nicht ungeeignet. Es ist ein schönes, buntes Märchen. Hänsel und Gretel ist gewalttätiger und gruseliger, finde ich.
Nächste Woche kommt übrigens der neue Star Wars - Film ins Kino!
UHUUUU!!! Ich muss mein Laserschwert abstauben...
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Heute wurden die Olympischen Spiele in China eröffnet.
In Zeiten der Olympischen Spiele, im alten Griechenland, wurden alle Kriege unterbrochen. Jede Kriegshandlung wurde eingestellt und damals hielten sich die Staaten daran.
Heute trat ein Krieg in die heiße Phase. Offiziell ist noch nicht von einem Krieg die Rede, aber was soll es sonst sein?
Das abtrünnige Südossetien wurde vom angrenzenden Georgien angegriffen. Die Nachbarn sind einmarschiert und haben mit "ethnischen Säuberungen in Dörfern in Südossetien" begonnen. Es soll bereits an die Tausend tote Zivilisten geben.
Südossetien ist mit Russland verbündet, die meisten Südossetier besitzen einen russischen Pass und Russland unterstützt die abtrünnigen Regionen.
Die Russen schicken bereits Truppen in den Süden.
Der georgische Präsident schaltete nun die USA ein, unsere große, ehrenwerte Weltpolizei (Sarkasmus...), da die Russen eine georgische Luftwaffenbasis bei Tiflis bombardierten: "Es geht nicht mehr nur um Georgien. Es geht um Amerika und seine Werte. Wir sind ein Freiheit liebendes Land, das derzeit angegriffen wird."
Wo geht es hier um Amerika?
Das Problem ist darin begründet, dass die ehemaligen Sowjetrepubliken sich untereinander das Land streitig machen, schon seit Jahrzehnten. Die einen haben mehr Wasser, fruchtbare Erde, die anderen Öl, schöne Berge, Sandstrände.
Im Moment bin ich weder auf der Seiten der Russen, noch der Georgier.
Im Moment bin ich auf der Seite der Bürger Südossetiens, Georgiens und aller Länder, die jetzt in diesen Krieg verwickelt werden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,570914,00.html
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Donnerstag, August 07, 2008
Heute ging ich mit meinen beiden Klassenkameraden Philipp und Matthias auf eine kleine Exkursion durch Wiesbaden.
Philipp interessiert sich sehr für die beiden Weltkriege, er ist aber kein Perversling, der Uniform aufträgt und Gasmasken aphrodisierend findet. Er las gestern ein wenig in Wikipedia, den Artikel über Manfred von Richthofen, da sagte er zu Matthias und mir: "Manfred von Richthofen ist in Wiesbaden beerdigt!"
Auf dem Südfriedhof.
Ich sagte sofort: "Oah, guck gleich bei Google Maps."
Wir suchten unsere Schule und zack, da war der Friedhof, vielleicht ein Fußweg von 300 Metern, schätzten wir.
Sofort war der Beschluss gefasst, dass wir das Grab des Roten Baron suchen wollten. Warum auch immer.
Heute nach der Schule (Wir hatten 7 lange Stunden!) gingen wir, bepackt mit Notebooktaschen und Rucksäcken los, kämpften uns durch die drückende Hitze. Regen stand bevor und uns lief der Schweiß.
Hatten wir den richtigen Weg eingeschlagen?
Wir liefen und liefen, der Weg zog sich hin. Waren es doch mehr als ein paar Hundert Meter.?Ich zupfte alle zehn Schritte an meinem Hemd, meine Taschen ließen es in alle Richtungen verrutschen. Ich tupfte meine Stirn mit dem hässlichen Bandana ab und lachte über jeden noch so blöden Witz, auch über meine blöden Witze.
Zu Dritt nebeneinander kann man nicht auf dem Bürgersteig gehen, wir umschwärmten uns, einer fiel zurück, einer schloss auf. Die Häuserreihen zogen vorbei. Wiesbaden ist nicht unbedingt unsere Traumstadt, stellten wir fest. Wenn wir näher zur Arbeit ziehen wollten, würden wir wohl lieber nach Mainz gehen, als nach Wiesbaden. Bäh! Wiesbaden!
Die Leute sind alle unfreundlich und die Stadt ist nicht schön. Früher war sie das sicher mal, da war sie noch als Nizza des Nordens bekannt und beherbergte Casinos. Wiesbaden war das Las Vegas des 19. Jahrhunderts. Große Männer und Frauen zog es hierher und deshalb ist Wiesbaden noch immer sehr "reich". Dostojewski verpulverte hier seine Rubel und schrieb dann "Der Spieler".
Wir schwitzten.
Jetzt ging es bergauf und wir wechselten die Straßenseite. Etwas, was in Wiesbaden einfach so nicht funktioniert. Autos-Autos-Autos! Wir standen unendliche Augenblicke, ehe wir genug Luft zwischen den rasenden Karossen sahen um schnell hinüber zu rennen.
Dann ging es weiter, weitere 200 Meter bergauf, befand sich rechts der große Eingang, das Tor, Friedhofsgärtnerei, gegenüber die Bushaltestelle (Linie 16).
Ach ja, sagte ich schon, dass wir schwitzten?
Wir lief an Trauergästen vorbei und mich überkam ein unangenehmes Gefühl.
Die Anlage war augenscheinlich riesig.
Lese gerade auf Wikipedia, dass sie 330.700 Quadratmeter groß ist. Alles ist sehr weitläufig und es ist unmöglich etwas zu finden, das man nicht bereits kennt. Was hatten wir erwartet?
Ich meinte, wir sollten uns aufteilen. Ich fragte, ob jeder sein Handy dabei habe. Natürlich hatten sie das, wir trennten uns auch, aber eher unfreiwillig. Ich gebe zu, ich verlief mich in den geschlungenen Pfaden, zwischen den zum Teil haushohen (Okay, gartenhaushohen) Grabsteinen.
Ich lief zurück, lief dorthin, wo ich meine Freunde das letzte Mal gesehen hatte und hätte sie auch fast gerufen. Mmh, verdammt, dachte ich. Ich kann doch nicht rufen, wir sind auf einem Friedhof. Also pfiff ich.
Da kam mir ein alter Mann entgegen.
Ich zog den Kopf ein und marschierte weiter, mit meinem schweren Bundeswehrjägerrucksack (Super Qualität und wollt ihr wissen, warum ich ihn gekauft habe? Er sieht fast so aus wie der von Indy in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels!) und meiner Umhängetasche. Wir waren ja alle ordentlich bepackt, aber vielleicht ist das auf einem Friedhof, der größer ist als so mancher Zwergstaat, kein seltener Anblick. Irgendwie muss man ja sein Zelt transportieren, wenn man Opas Grab im hintersten Eck des Friedhofs besuchen will, zu Fuß. Ein 3-Tagesmarsch, selbst zu Pferde. Überhaupt war es scheinbar ein dummer Gedanke, die Pfade entlang zu wandern. Schließlich gab es ja Taxis auf dem Friedhof...
Da fiel mir mein Handy ein, ich wählte Philipps Nummer, natürlich ging er nicht ran.
Ich wählte ein paar Minuten noch einmal und schlug mich durch das Gebüsch, leider hatte ich keine Machete bei mir. Ehe ich mich weiter verirrte, blieb ich in Sichtweite des Hauptgebäudes, durch das wir gekommen waren. Ich versuchte es noch einmal und dann lief ich noch einmal quer über die Anlage, vorbei an mehr Gräbern, als ich in meinem ganzen Leben je gesehen habe und dabei spielten wir früher schon gerne Verstecken auf dem Friedhof.
Kein Matthias und auch kein Philipp und erst recht kein Roter Baron.
Das gefiel mir nicht. Ich schrieb die dritte SMS in meinem Leben und sie lautete: "ICH BIN GEGANGEN BIS MORGEN NORMAN".
Ich grummelte vor mich hin und ging dann wirklich. Bergab ging der Weg beschwingter und um meine Laune aufzubessern suchte ich auf meinem MP3-Player Bob Marley. Es lief gerade "No Woman No Cry", als meine Mutter mich anrief und ich ihr sagte, wo ich war und das es später werden würde.
Ich steckte mein Handy weg und wickelte mir aus meinem Bandana ein Stirnband, ich verknotete es zweimal und da sah ich einen großen Knochen aus der Erde ragen, an der Böschung zum Friedhof. Ich hätte ihn mitnehmen sollen... um herauszufinden, ob es ein Menschenknochen war. Die Wahrscheinlichkeit war groß.
Ich lief die Straße so weit hinab, wie es ging, dann kreuzte sie sich mit einer anderen und ich wusste wieder wo ich mich befand. Diese Strecke kannte ich schon, da hatte ich mal den falschen Bus erwischt, aber das ist eine andere Geschichte ;-)
Todesmutig überquerte ich die beiden zweispurigen Straßen, kam lebendig drüben an und stand vor dem Eros-Center. Das Bordell sah runtergekommen aus und ich sage deutlich und mit Nachdruck: Das war nicht mein Ziel! ;-) Das Gebäude rechts davon war nämlich der Burger King und ich trat gerade in die kühle Fritten-Luft, als mein Handy wieder klingelte.
Es war Philipp und wir vereinbarten, uns im Burger King zu treffen.
Der Burger King in Wiesbaden ist so ziemlich der beschissenste, den es gibt. Die Bedienung ist die unfreundlichste, das Männer-WC ist (Juchuuu, danke Gleichberechtigung!) im zweiten Stock und man kann keine Gutscheine aus anderen Burger Kings einlösen, weil die gruseligfrisierte Bedienung das Lesen gelernt hat. Natürlich füllen sie einem auch das Getränk nicht nochmal auf. In Bad Kreuznach sei das ganz normal, sagte Philipp.
Nein, natürlich können die Burgerbrater woanders auch lesen, sicher, aber sie scheren sich für gewöhnlich einen Dreck um die Filialaufdrucke. Ist doch ohnehin alles ein Unternehmen!
Unsere Gutscheine wurden nicht eingelöst und wir mussten umdisponieren. Blöd.
Dann ging der Regen los und die Luft wurde noch stickiger.
Wir warteten weiter vergeblich auf unsere Country Potatoes und sahen die Eiswürfel in der Wassercola die Cola besiegen.
Irgendwann fiel dem Filialleiter wieder ein, dass der Typ mit dem Stirnband ihn nicht anschaute, weil er so einen schönen Vokuhila hatte und er brachte uns dann unsere Potatoes.
UUUUHHH! Vokuhila.
Vorne kurz hinten lang. Zusammen mit den Hosenbeinen in den Socken und gefakten Ed-Hardy-T-Shirts ist das jetzt der letzte Schrei. Jeder zweite Wiesbadener läuft so rum. Der andere Wiesbadener ist zumeist eine alte Frau, die ein Kopftuch trägt, aus religiösen Gründen, die niemand verstehen kann. Es war etwa 40 Grad in der Sonne!
Ein Reinfall auf der ganzen Linie, wir haben den Roten Baron nicht gefunden. Dafür aber die Prinzessin von Belgien und die Kammersängerin.
Zum Glück sind noch zwei Wochen Schule.
Ich bin so geladen, weil ich den ganzen Morgen mit dem Monder-Virus kämpfte.
Alle Anti-Spamware, Anti-Malware und Anti-Virensoftware scheiterte und ich konnte erst mit Linux Ubuntu in der Schlacht siegen. Der Krieg ist noch nicht entschieden... womöglich versteckt er sich irgendwo noch!
Verdammte Virenprogrammierer, wahrscheinlich tragen die auch Vokuhila oder so wie Matthias meinte:
Vokahika.
Vorne Kacke hinten Kacke.
So, komm mal wieder runter Norman... ich hatte viel Spaß mit meinen Kumpels und jetzt bin ich bei meinen Großeltern und gegenüber in der Kneipe ist Schnitzeltag. Na, wenn das nicht doch noch ein guter Abschluss wird ;-D
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Montag, August 04, 2008
Mehr Daft Punk!
Ich hab meinen jüngeren Bruder angesteckt und diesmal nicht mit einer Erkältung oder den Windpocken, sondern mit DAFT PUNK!
Er hat bei YouTube gestöbert und fand das hier:
Hier die MySpace-Seite der Daft Bodie Chicks.
Ich hab sie als Freunde geaddet, ich schreib ihnen mal, wie toll ich ihre Idee finde, sicher, es gibt noch andere, aber ich glaube sie waren die Ersten... und die anderen... seht selbst:
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Samstag, August 02, 2008
In den letzten beiden Wochen habe ich vor Allem Daft Punk gehört und da ich nicht alles von denen mag, blieb ich immer bei den beiden Titel hier hängen.
Als Lieblingslieder würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen, da sie nicht auf meiner Playlist des Lebens stehen ;-)
Ich habe den absurden, ja, wahnsinnigen Gedanken daran, eine Playlist der wichtigsten Songs in meinem Leben zusammenzustellen, die ich auf meiner Beerdigung spielen möchte.
Hab das wohl irgendwo mal aufgeschnappt und fand diese Idee würde wohl zu meiner Exzentrik passen.
Harder, Better, Faster, Stronger
Ach ja, noch zu Kanye... Ich glaube nicht, dass Aids von Menschen erschaffen wurde, um Afrikaner zu infizieren. Also stimme ich nicht mit Allem überein, Herr West so verlautbart.
Daft Punk hingegen finde ich schlichtweg genial.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 1 Kommentare
Labels: Daft Punk, Lieblingslied, Video
Sonntag, Juli 27, 2008
Hab mir ein Wallpaper gebastelt, wie findet ihr das?
Die Auflösung beträgt 1280 mal 800 Pixel.
http://img297.imageshack.us/img297/6728/normanxi9.jpg
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Sonntag, Juli 20, 2008

Derzeit gibt es bei ebay einen regelrechten Run auf alles, was mit Indy und Harrison Ford zu tun hat. Zum Glück habe ich mich im Vorfeld mit Romanen, Comics und anderen Sammelstücken eingedeckt. Ich könnte jetzt den großen Reibach machen und das alles auf den Markt werfen, aber ich bin doch selbst Sammler...
Meine Indiana Jones - Gear ist fast komplett. Mir fehlen nur die Schuhe, die Knarre und die Peitsche. Die Schuhe sind mir zu teuer, ich bin gegen Waffen und die Peitsche kann man im Alltag schlecht gebrauchen. Mmh, ich könnte mich von Bahnsteig zu Bahnsteig schwingen, da würde ich Zeit sparen...
Bei Kevin Endicotts auf der Insel (Großbritannien) habe ich mir sechs weitere Mark VII und Mark VI Gasmaskentaschen gekauft, Baujahr 1941 und 42. Ein kostspieliges Unterfangen, aber ich finde diese Tasche so großartig (man sieht sie unter meinem Akubra Federation Deluxe auf dem oberen Bild), dass ich sie bis ans Ende aller Tage tragen möchte. Es gibt einfach keine praktischere und coolere Männerhandtasche. Und was da alles reinpasst!
Derzeit habe ich 2 Handys, mein Portemonnaie, Bleistifte, Taschenkalender, Notizbuch, einen Block zum Schreiben (arbeite schon wieder an drei Büchern parallel!), Schweizertaschenmesser, Opinel-Messer, Taschenspiegel, Feuerzeug (Nein, ich bin Nichtraucher), Flachmann mit Rum (Nein, nur zum Desinfizieren von Wunden... hab ich im Urlaub mehrmals gebraucht), Hautcreme, Visitenkartenbox, Asthma-Aerosol-Spray und 4 GB-USB-Stick von Kingston in dieser Tasche und es wäre noch Platz für zwei Brote und eventuell noch ein dünnes Taschenbuch oder einen Apfel.
Bei den gegenwärtigen Preisen für diese Taschen bei ebay, werde ich doch eine oder vielleicht auch zwei abstoßen... über 150 Euro kann man jetzt für so eine bekommen!
Wahnsinn!
Mit dem Reingewinn könnte ich mir eventuell eine screenaccurate Peitsche oder schöne Schuhe von Red Wing ermöglichen!
"Warum sammelt der Typ Kleidung, die in einem Abenteuerfilm getragen wurde?", fragt ihr euch jetzt sicher.
Nun, ich spiele nicht Modelleisenbahnen oder bastele Miniaturstädte, außerdem muss ich ja irgendetwas anziehen und wenn ich mich dabei ein wenig wie mein Filmheld meiner Kindheit fühlen kann, dann hat das was Aufregendes. Irgendwie.
Ich sehe täglich viele Gleichaltrige (auch Jüngere und Ältere), die sich wie 50Cent oder David Beckham kleiden, ihre Hosenbeine in die Socken stecken, Vokuhila auftragen und sich dabei wie die härtesten Stecher fühlen.
DAS ist wirklich peinlich ;-)
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Dienstag, Juli 15, 2008
Wieder zurück
Gestern Nacht kamen wir gegen 3 Uhr nach Hause, nachdem wir in München noch ein wenig shoppen waren. Der Urlaub am Lago Maggiore und Lago di Como führte uns durch die Schweiz, Liechtenstein und Österreich nach Italien.
Zeitweise hatten wir grandioses Scheißwetter ;-) Hagel, starke Niederschläge und dann wieder ein zwei angenehme Tage, ehe es wieder erdrückend heiß wurde. Hab wieder feststellen müssen, dass ich auf ein kälteres Klima konditioniert bin. Trotz vieler Sonnentage am Wasser, habe ich es geschafft, meinen Sonnenbrand, den ich mir noch Zuhause zugezogen habe, auszukurieren und keinen mehr zu bekommen, ich habe mich so mit Sunblockercremes und -milch eingerieben, dass ich kaum Farbe bekommen habe.
Am Lago Maggiore hatten wir zunächst sehr kaltes Wasser, deshalb fuhren wir ein kurzes Stück zum Lago di Como, wo es zwar wegen der Berge stürmischer, aber auch wärmer war. Am Comer See wohnt George Cloone, in Laglio, eine kurze Autofahrt von der nächstgrößeren Stadt Como entfernt. Wir besuchten ihn, er spielte gerade mit seinen Kumpels Basketball und wir hörten ihn einmal "OH! GREAT!" rufen.
Ich will nicht sagen, dass das der Höhepunkt des Urlaubs war... das war es nicht, aber dieses Jahr war unser Urlaub (zum Glück) nicht spektakulär: Keine Unfälle oder unerfreulichen Zwischenfälle.
Das Wohnmobil kam unbeschadet zum Vermieter zurück und der einzige Schaden, den wir zu verbuchen haben ist meine neue Canon-Digitalkamera, irgendwie ging das Display kaputt.
Die Fahrt mit dem großen Wohnmobil ist ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte, ich werde so ein Ding niemals mehr betreten!
Man stellt es sich ganz anders vor, so ein Wohnmobil kommt schon manchmal protzig daher und scheint sehr exklusiv und luxuriös zu sein, schließlich hat man ein WC und eine Dusche eingebaut, viel Platz zum Schlafen, eine verhältnismäßig große Küche mit Spüle und sogar einen Warmwasserboiler.
Die Fahrt! Die Fahrt in so einem Ungetüm ist zum Teil brechreiztreibend, alles schwankt wie auf einer alten Jolle, die Sicherheitsgurte sind nur unnützes Beiwerk. Ich war tatsächlich die meiste Zeit nicht angeschnallt! Ich malte mir meine Überlebenschancen aus, ich denke sie gingen gegen Null - angeschnallt.Das große Sitzpolster verabschiedete sich schon bei einer normalen Bremsung und rutschte mir immer unter dem Hintern weg, wobei mir der Gurt dann in den Hals schnitt. Bei einem Zusammenstoß hätte der Gurt mich wahrscheinlich geköpft. Ich lag also die meiste Zeit und las, versuchte mich festzuhalten. Es gibt keine Haltegriffe in einem Wohnmobil! Diese Dinger sind eine einzige Fehlkonstruktion! Ich kann nur jedem abraten, sich so ein Ding für 30.000 bis 50.000 zuzulegen.
Ein weiterer Punkt der Ärgerniss, der mir noch einfällt: 16 Euro pro Person für das Schwimmbad in Italien gezahlt. Unglaublich und dann saßen wir da in diesem exklusiven Freizeitcenter mit Restaurants, Sportplätzen, es gab sogar eine Halle für Tanzkurse und mir fiel auf, dass wir die einzigen ohne Badekappe waren.
Badekappen im Schwimmbad! Das ist so unnütz! Jeder dort rotzt und pisst (bitte verzeiht meine Sprache, aber so ist es bildlicher) ins Wasser, aber wehe es fallen ein paar Haare aus und verstopfen das Sieb!
Hörte gerade von meiner Oma am Telefon, dass sich eine meiner Tanten das Sprunggelenk im Urlaub gebrochen hat. Ich höre jetzt mal auf... das kann man nicht toppen.
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Labels: Persönlich, Stars, Urlaub
Donnerstag, Juli 03, 2008
Vom 03.07. bis zum 18.07. habe ich Urlaub. In den ersten Tagen werden wir mit einem Wohnmobil in den Süden fahren. Was unser Ziel angeht, sind wir flexibel. Es kommt ganz darauf an, wohin uns das Wetter treibt. Erst hieß es Gardasee, das Wetter in diesem Gebiet schlägt jetzt aber um und daher werden wir uns Richtung Lago Maggiore orientieren.
Ich hoffe, ich finde ein Internetcafé!
Sicher werde ich Entzugserscheinungen bekommen, ich bin ja in der letzten Zeit nur noch online.
Mit dem Mikroblog von Jaiku könnte ich jeden Schritt dokumentieren, doch wen würde es interessieren? Ich habe es in den letzten Tagen getestet und der Sinn dahinter wird mir nicht ganz klar. Ich brauche es eigentlich nicht, niemand braucht das.
Aber dieser soziale, kommunikative Aspekt des Austauschens und Kommentierens von solchen Ausrufen ist schon Klasse. Früher schrieb man sich mehrere Briefe am Tag, was hatte man da schon zu berichten? Sicher schrieben Goethe und Frau Vulpius sich ähnlichen Schmarrn wie wir heute in unseren Mikroblogs.
Das Unmittelbare ist beeindruckend, finde ich, jeder Mensch auf der Welt, der über einen Internetzugang verfügt, könnte sehen, was ich tue.
Doch warum sollte er das wollen? Schließlich hat er ein eigenes Leben.
Wir verkaufen unsere Privatsphäre und erhalten als Gegenleistung dieses Gefühl von Freiheit.
Wozu sollte man einen Bundestrojaner programmieren. Schäuble kann sich doch einfach bei werkenntwen.de, facebook.com, myspace.com oder sonstwas anmelden...
Es ist jetzt kurz vor eins und mir fallen die Augen fast zu, morgen früh brechen wir auf. Ich muss noch Sachen packen, ein Hawaiihemd aussuchen, wo sind die 20 Meter Seil und mein Erste-Hilfe-Set hin? Meine Überlebensausrüstung ist nicht fertig geworden, hoffen wir mal, dass wir die nicht brauchen werden ;-)
Ich wünsche euch, die (vielleicht auch nur zunächst) in Deutschland bleiben, ein paar schöne Tage mit Sonnenschein und frischem Wind. Nicht so eine Affenhitze, wie wir sie die letzten Tage hatten.
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Labels: Persönlich, Technik, Urlaub
Mittwoch, Juli 02, 2008
Zum Mitsingen.
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Labels: Filmkritik, Lieblingslied, Video
Montag, Juni 30, 2008
Ein Hut hat Klasse und ist für mich ein unverzichtbares Kleidungsstück.
Ohne fühle ich mich regelrecht nackt.
Im Sommer ist es für Filzhüte natürlich zu heiß, da wähle ich meinen echten Montecristi aus Ecuador.
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Labels: Aufruf, Indiana Jones, Kleidung, Persönlich, Stil
Freitag, Juni 27, 2008
Nein?
Das ist unverzeihlich, ZidZ ist ein eminent wichtiger Teil meiner Kindheit, nichts habe ich mehr geliebt als die drei Filme um Doc Brown, Marty McFly und die Zeitmaschine, die in das wohl geilste Auto aller Zeiten eingebaut ist, dem Delorean DMC. Okay, vielleicht die Ducktales.
Der Delorean ist mein absolutes Traumauto, auch ohne Fluxkompensator!
Doch worum es mir jetzt geht, ist etwas anderes.
In Teil 2 trägt Marty McFly, der Held der Geschichte, gespielt von Michael J. Fox, diese Schuhe, als er im Jahre 2015 landet um das Leben seiner zukünftigen Kinder zu retten. Wie alles in den Achtzigerjahren blinken sie und zwar beim Anziehen und dann binden sie sich selbst auf Sprachkommando. Jeder wollte damals diese Schuhe. Wir ließen unsere Laschen raushängen und wenn ihr euch erinnert, damals liefen dann alle mit den Laschen draußen rum, das dürfte so 1992-1993 gewesen sein, als ich in der ersten Klasse war.
Letztes Jahr wurde dann ein Aufruf gestartet, Nike sollte dazu gebracht werden, dass sie den Schuh wirklich produzieren und es scheint so, als wäre der Stein ins Rollen geraten.
http://www.sneakerobsession.com/130/kanye-west-to-have-air-mcfly-back-to-the-future-sneakers/
Beteiligt euch an dieser Umfrage, wenn ihr diese großartigen Schuhe auch haben wollt!
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Labels: Aufruf, Haben will, Kleidung, Persönlich, Zurück in die Zukunft
Sonntag, Juni 22, 2008
www.norman-eschenfelder.de hat ein kleines Update bekommen, mir fiel auf, dass ich keine korrekte Kontakt-Angabe mehr online hatte - von Version 2 auf 3 ist die mir abhanden gekommen - was gesetzeswidrig ist.
Für die Version 3.3, werde ich neue Unterkategorien bauen und alles ein wenig grafisch aufpeppen. Ich kam auch mal auf die Idee nach alten Relikten im Web zu suchen, von meinen alten Homepages ist nur noch www.norman-eschenfelder.de.vu online und diese Seite ist einfach schrecklich.
Meine Mutter meinte, sie sieht aus wie von einem Beerdigungsinstitut...
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Labels: Homepage, Persönlich, Technik
Mittwoch, Juni 18, 2008
Im Gegensatz zu der großen Mottoparty im letzten Jahr, werde ich dieses Jahr Familie und Freunde trennen, da ich kaum Zeit hatte, mich im vorigen Jahr um alle zu kümmern. Ich war ständig auf Achse, hin- und hergerissen. Am morgigen Donnerstag kommt die Familie, am Samstag meine Freunde. Am Freitag hat meine Cousine Geburtstag und darauf freue ich mich auch schon. Ich feiere nicht gerne Geburtstag, ich bin lieber auf Geburtstagen anderer Leute. Da stehe ich nicht im Mittelpunkt und habe weniger Arbeit.
Ich habe seit gestern Urlaub, am Montag musste auf Arbeit noch was erledigt werden.
Dadurch ist die Vorbereitung auch nicht so stressig wie sonst. Gerade habe ich einen Kasten Bier gekauft und musste überlegen, wer das alles trinkt... wir sind keine Biertrinker. Ich selbst mag das Gebräu nicht, gegen einen guten Wein habe ich zum Essen nix, aber Bier oder andere alkoholische Getränke schmecken mir nicht.
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Labels: Essen, Freunde, Persönlich, Pirat
Montag, Juni 16, 2008
webzeen soll ein Onlinemagazin werden, in der wir in unregelmäßiger Folge größere Reportagen und Fotosafaris vorlegen. Ein genaues Konzept muss noch erarbeitet werden, wir meinen es aber Ernst und sind schon online.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 2 Kommentare
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Samstag, Juni 14, 2008
Allein bei dieser Vorstellung bekomme ich einen Brechreiz ;-)
Unter Ubuntu entledigte ich mich der Installation und machte mir den Zweier drauf.
Ich liebe den Firefox und empfehle ihn jedem IE-Nutzer, auch meinem Hausarzt, der von sich selbst sagt, er sei ziemlich nerdig. Das ist er zweifelsohne, er hat sich in meinem Beisein aus Spaß in Trance versetzt und wir haben uns schon einige Zeit über Indiana Jones und Star Wars unterhalten. Aber er benutzt den Internet Explorer. Wie kann man nur?!
Das Ding ignoriert noch immer alle Webstandards und zerhaut mit schöner Routine meine Homepage, die in ALLEN Systemen, bis auf den IE korrekt dargestellt wird. CSS werden nicht richtig oder gar nicht implementiert und der IE ist soviel unsicherer, dass er Berichte an den Feind, äh, Microsoft schickt, bedeutet dahingehend schon nichts mehr.
Ich mache mich nicht gerne abhängig, unfreiwillig zumindest.
Ich benutze den Firefox-Browser seit der Zeit, als er noch in den Kinderschuhen steckte, als er noch Firebird hieß, das war 2003. Wenn das Projekt sich treu bleibt, werde ich ihm treu bleiben. Der beste, schnellste und schlankste Browser, mit bester Kompatibilität und vielen Add-On- und Erweiterungsmöglichkeiten, die es ermöglichen JEDEM die persönlichen Wünsche zu erfüllen.
Meine Wünsche sind erfüllt, ich benutze derzeit folgende Erweiterungen:
- Adblock Plus (Blockiert über ein Abonnement von Blacklists nahezu alle Flash-Werbeeinblendungen und das ENTSPANNT und lässt Seiten schneller laden.)
- Colorful Tabs (Ich mag es gerne nicht allzu trist und dieses Add-On färbt die Tabs ein und lässt sie voneinander besser unterscheiden. Viel freundlicher.)
- Download Statusbar (Die Downloads in der Sidebar sind für mich unpraktisch. Die Sidebars nehmen auf dem Screen zuviel Platz ein. Diese Statusbar fügt sich am unteren Ende an und sollte zum Standard werden.)
- DownloadHelper (Hilft beim Download von eingebetteten Medienobjekten, .flv-Videos von youtube, .mp3's von MySpace usw.)
- Foxmarks Bookmark Synchronizer (Tut genau das, was der Name sagt. Man meldet sich an, lädt alle Lesezeichen hoch und kann diese dann zukünftig auf allen Rechnern mit der Add-On-Installation abgleichen. Äußerst praktisch und komfortabel, ich spare sehr viel Zeit mit diesem Tool. Ich arbeite an zwei Rechnern auf Arbeit, einem G4-Mac und meinem Arbeitsnotebook, hab zuhause zwei weitere im täglichen Gebrauch und dann noch bei meiner Oma Firefox, ich bin ja auch manchmal an ihrem Notebook und den Internet Explorer habe ich ihr einfach vorenthalten ;-D)
- IE Tab (Ja, manchmal braucht man den Internet Explorer, aber dann will ich ihn trotzdem nicht starten, mit diesem Add-On kann ich das (meistens) sparen. Es gibt viele Programme die webbasiert sind und sich an den Marktführer angepasst haben. So arbeiten wir in der Firma mit einem CMS, das den IE voraussetzt und jeden anderen Browser ignoriert. Ich schalte das jeweilige Tab um auf IE und schon klappts)
- ImageZoom (Ich lade gerne mal ein Wallpaper runter, großformatige Grafiken und im Internet gibt es sehr viele Bilder ;-) Dieses Tool lässt mit dem Scrollrädchen rein- und rauszoomen. Ein Klasseteil, ich möchte es nicht missen.)
- WindowResizer (Für Handbücher die ich schreibe, zu den Datenbanken, die wir auf Arbeit erarbeiten, bereitstellen und für unsere Kunden hosten, müssen Screenshots gemacht werden, ich arbeite an einem 16:9-Bildschirm, die Bilder mache ich am Notebook, unter Windows, da die Kunden zumeist auch Windows nutzen und andere Systeme gar nicht kennen. Dadurch haben die Screenshots aber ein "krummes" Format, bei manchen Layouts ist das praktisch, aber manchmal möchte man trotzdem eine bestimmte Auflösung. WindowResizer erledigt das für einen, ohne, dass man die Auflösung des Bildschirms ändern muss. Das einzige Add-On in dieser Auswahl hier, auf das man verzichten kann.)
innerhalb von 24 Stunden aufstellen."
Eingestellt von Norman Eschenfelder 0 Kommentare
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Montag, Juni 09, 2008
Eigentlich: "Hall dei Gusch!"
So sagt man bei uns Pfälzern: "Halt den Mund!"
GooSh ist die Google-Shell und wurde von Stefan Grothkopp geschrieben, sie funktioniert ähnlich wie die Unix- oder Linux-Shell. Eine amüsante Anwendung und ich finde sie auch praktisch, es geht viel schneller einen bestimmten Begriff zu gooshen als ihn zu googlen.
Hier noch eine schöne Erklärung für das Wort "Gusch'.
http://www.oesterreichisch.net/oesterreich-1033-Gusch!.html
Eingestellt von Norman Eschenfelder 1 Kommentare
Sonntag, Juni 08, 2008
In meinem Job läuft alles gut, in der vorigen Woche konnte ich wieder einen Auftrag erledigen, der mich befriedigt hat, ich konnte etwas tun, das mir wirklich liegt. Die meiste Zeit ist das nicht so, das ist aber in Ordnung, schließlich gibt es Niemanden, der nur das machen kann, was er möchte.
Ich denke da an meinen Vater, sein Job ist anstrengend, weitaus anstrengender als meiner und er fordert ihn körperlich auf eine Weise, die ich selbst gar nicht kennenlernen möchte. Er ist 50 Jahre alt und wenn ich ihn sehe, dann sehe ich meine Zukunft, so wie er werde ich in 30 Jahren sein. Ich meine jetzt nicht sein identisches Ebenbild, aber der Typ Mensch der er ist. Im Direktvergleich dazu habe ich auch noch seinen Vater, meinen Großvater, der wiederum ebenfalls fast 30 Jahre älter ist. Drei Generationen.
Ich kenne sie gut, ich weiß, wie sie ticken und vieles an ihnen stört mich, weil es mich an mir stört. Werde ich es schaffen, dieses Erbe abzulegen? Gegen es anzukommen?
Mein Vater hat auch künstlerische Ambitionen, früher spielte er Theater, er malte, schrieb Songs, Gedichte und war auch sonst kreativ. Heute sagt er oft, dass er wieder malen möchte, aber wenn er von Arbeit nach Hause kommt, hat er keine Lust mehr. Das sehe ich jetzt auch an mir. Komme ich abends nach Hause, möchte ich nichts mehr tun. Einfach nichtstun. Das ist natürlich nicht möglich, mein Schreibtisch versinkt unter Papieren, da liegen Bücher, Comics, Socken, Hefte und Ordner, sie stapeln sich. Ich weiß nicht, welche Dokumente sich dort in dieser roten Kiste befinden, die ich ordnen muss.
Ich muss es schaffen und mich aufraffen.
Ich lasse auch mein Schreiben schleifen.
Als Vorwand kam mir gerade Recht, dass das Notebooknetzteil defekt war.
Hallo?!? Schonmal was von Papier und Bleistift gehör?!?
So wie die früher geschrieben hast, Norman.
Meine Projekte kamen ins Stocken, weil ich bei den Recherchen erst bemerkte, wieviel ich mir da vorgenommen hatte. Wieviel Arbeit da auf mich zukam und das blockiert mich jetzt. Anstatt, dass ich mich auf die Szene, an der ich gerade schreibe konzentriere! Es dauerte einfach wieder zwei Wochen, bis ich das selbst realisiere und dagegen etwas tun kann.
Die letzten beiden Wochen waren wieder ärgerlich für mich. Nach der Bindehautentzündung, ging ich erneut zum Arzt, er stellte eine Art Asthma bei mir fest. Jetzt renne ich mit so einem bescheuerten Spray rum und immer, wenn mein Atem pfeift und ich nicht mehr tief durchatmen kann, verpasse ich mir einen Schub.
Im Moment liege ich im Bett, ich kann tief durchatmen und hier vor mich hinzuschreiben, tut gut.
Danke für eure Aufmerksamkeit.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 4 Kommentare
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Donnerstag, Mai 29, 2008
Volltreffer!
Ich hab so langsam den Dreh raus mit den Augentropfen!
Eingestellt von Norman Eschenfelder 0 Kommentare
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Sonntag, Mai 25, 2008

Soweit ich mich zurückerinnern kann, hatte ich noch nie eine Konjunktivitis.
Ich bin sehr zimperlich, was meine Augen angeht.
Vor dem Augenarzt hab ich mehr Angst als vor dem Zahnarzt.
Viele Brillenträger haben empfindliche Augen und mögen Augentropfen nicht, aber ich hab davor fast mehr Angst als vor einem Bohrer. Ich kann meine Augen nicht aufhalten, mir geht die Kontrolle über meine Augenlider verloren. Ärgerlich, deshalb kann ich auch keine Kontaktlinsen tragen.
Ich huste ständig und da ich seit einer halben Woche exzessiv Hustensaft, -bonbons und Tees in mich reinschütte, müssen sowohl die Pseudoerkältung, als auch die Bindehautentzündung ein Zeichen einer meiner Allergien sein.
Ich bin jetzt echt mal gespannt, was die Bundeswehrärzte in meinem Blut finden.
Wahrscheinlich nix, die WOLLEN MICH!
Eingestellt von Norman Eschenfelder 0 Kommentare
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Donnerstag, Mai 22, 2008
Ich komme gerade aus "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" und meine Meinung zu dem Film ist EXTREM zwiegespalten. Zum einen bin ich ja ein riesiger Harrison Ford-Fan und das schon seit frühester Kindheit. Ich bin mit diesem Mann und seinen Filmen aufgewachsen, nach der Misere mit der neuen Star Wars-Trilogie hatte ich Angst so etwas erneut mitzumachen. Eine begründete Angst.
Die Produzenten, George Lucas und Steven Spielberg, haben wirklich ALLE Punkte wahr gemacht, vor denen wir Indy-Fans uns gefürchtet haben: Zuviel CGI (fand ich aber nicht störend), Shia spielt Indys Sohn, es gibt (lebende) Aliens, fliegende Ufos und eine Hochzeit, die fast brechreiztreibend kitschig wirkt und einfach unnötig scheint.
Ich starrte mit offenem Mund auf die Leinwand, die meiste Zeit des Films über, aber nicht, weil ich über all diese Punkte entsetzt war.
Es war einfach großartig Harrison Ford - Indiana Jones - auf der großen Leinwand zu sehen, zum ersten Mal für mich. Jede Sekunde mit ihm im Bild war ein Genuss! Er war physisch immer präsent und agil und stark.
Die Darsteller waren durch die Bank großartig. Ob Shia LaBeouf (ja, diesmal richtig geschrieben) oder Cate Blanchet, es gibt nur wenig, was mich wirklich störte und das war der Schädel.
Dieser verdammte, glimmende, leuchtende Kristallschädel! Er wurde gänzlich unsubtil ins Bild gehalten, mit ihm wurden Russen niedergeschlagen, er hat nicht die Erhabenheit eines Grals, nicht die Aura der S(h)ankara-Steine.
Der Film beginnt und endet bombastisch. Er sprüht vor Humor, wir hatten viel Spaß. Höher, schneller, weiter.
Achterbahnkino par excellence!
Wer 50er-Jahre-Filme wie "Blob", "Das Ding aus einer anderen Welt", "Die Körperfresser" und "Schrecken des Amazonas" mag, wird an diesem Film seine helle Freude haben.
Er ist nicht mehr und nicht weniger als das, was Lucas und Spielberg im Vorfeld über ihn berichtet haben:
Eine Hommage an das Kino und die Welt der 50er, voller Zukunftsangst, vor dem Kommunismus und der Atombombe und den genannten Science-fiction-Filmen.
Wo die erste Trilogie eine Verneigung vor den "Serials" der 30er war, in denen mutige Abenteurer sich auf der Suche nach Schätzen durch den Dschungel schwangen und Buck Rogers mit einem Fön auf Roboter schoss, ist "KotCS" das Äquivalent der Zeit in der er spielt.
Leider wurde meine Filmfreude durch einen Fehler des Kopierwerks stark gestört, eine ganze Sequenz von sicher 20 Minuten lief nicht nur kopfüber, sie lief auf RÜCKWÄRTS!
Jeder Zuschauer erhielt einen Stempel auf seine Eintrittskarte, sodass wir uns den Film nochmal ansehen können.
Ich habe daraus gelernt, dass man nicht in Premieren geht.
Die Vorstellung nach unserer, die nur um 10 Minuten verspätet kam, konnte den Film richtig zeigen.
Naja, zumindest bekam ich noch ein Freibier, weil ich in kompletter "Gear" erschien. Hose, Hemd, Jacke, Gürtel, Waffengurt, Peitsche und natürlich Hut! Alles authentisch!
Bin sehr stolz drauf.
Ich bin bereit für Teil 5!
+++Vorsicht+++Spoiler+++Vorsicht+++Spoiler+++Vorsicht+++Spoiler+++Vorsicht+++
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Dienstag, Mai 20, 2008
Nach der "Notenkonferenz" war gerade ein bisschen Zeit, hab deswegen in der Klasse eine Umfrage gemacht über die Beliebtesten Filmmonster.
Die Resonanz war großartig.
| Platz 12 | King Kong | Keine Stimme! |
| Platz 11 | Nazgul | 1 Stimme |
| Platz 10 | Balrog | 1 Stimme |
| Platz 9 | Schrecken des Amazonas | 2 Stimmen |
| Platz 8 | Rancor | 3 Stimmen |
| Platz 7 | Pumpkinhead | 3 Stimmen |
| Platz 6 | Cthulhu | 3 Stimmen |
| Platz 5 | Godzilla | 4 Stimmen |
| Platz 4 | Chucky | 4 Stimmen |
| Platz 3 | Die Fliege | 6 Stimmen |
| Platz 2 | Predator | 9 Stimmen |
| Platz 1 | Alien | 11 Stimmen |
Ich persönlich hätte ja die Kreatur aus dem Amazonas gerne weiter oben gesehen, wirklich überrascht war ich über die positive Bewertung der Fliege.
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Labels: Abstimmung, Persönlich
Sonntag, Mai 18, 2008
- 5. Platz: Tremors 2
- 4. Platz: Tremors 1
- 3. Platz: Braindead
- 2. Platz: Black Sheep
- 1. Platz: Ghostbusters
Braindead von Peter Jackson ist DIE Trash-Perle schlechthin. Ein Rattenaffe infisziert die Bevölkerung einer neuseeländischen Kleinstadt mit einem Zombievirus und die folgende Splatterorgie ist dermaßen überdreht, hysterisch und absurd, dass niemand sich mehr erschreckt.
Meine Lieblingsszene ist die mit dem Rasenmäher, ja, mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Haltet die Augen offen, dieser Film ist nur in der ungeschnittenen Version sehenswert, kann man aber immer wieder auf Basaren in Unis oder so erwischen.
Black Sheep wurde von Peter Jackson produziert, spielt auch in Neuseeland und handelt von menschenfressenden Schafen. Ein großer Spaß mit Werschafen und hart an der Grenze des guten Geschmacks. Meine Lieblingsszene hier ist die Schaf-Stampede. Mann, ich muss mir den nochmal ansehen!
Unbestrittene Nummer Eins bleibt aber Ghostbusters von Ivan Reitman, der auch Evolution drehte.
Dan Akroyd, Bill Murray, Harold Ramis, Sigourney Weaver und und und. Gut, die Effekte sind heute nicht mehr die Augenweide, die sie früher waren, aber gerade das kann den Charme dieser Filme ausmachen. Leichter Grusel, ziemlich intelligenter Humor, Gags die zünden. Ganz klar die Nummer Eins in dieser Top-5-Liste, die sonst von Splatter und Naivität beherrscht wird.
UPDATE:
Ich hab Shaun of the Dead komplett außer acht gelassen!
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Samstag, Mai 17, 2008
http://www.dewezet.de/apps/pbcs.dll/article?AID=/20080516/REPOSITORY/805160557
Dennis Bruhn hat mir den Lederriemen für meine Mark VII geschenkt, ich trage die Tasche jetzt fast täglich, es ist ja zu warm für eine Jacke und irgendwo müssen ja Taschenbuch, Portemonnaie, Handy, Taschenmesser, Kalender, MP3-Player, Stullen und Trinkflasche ja rein.
Ein Hoch auf die britische Gasmaskentasche, was da alles reingeht!
Ich bin ein großer Indiana Jones-Fan und Mitglied im deutschen Indiana Jones Forum.
Gerade baue ich an einem neuen Abschnitt in meiner Homepage, in der ich meine Sammlung an Indy-Sammelstücken vorstellen möchte. Im nächsten Respawn der Website wird das dann eingebunden sein.
Ich komme im Moment wieder nicht zum Schreiben, da das Netzteil meines Business-Notebooks kaputt gegangen ist, ist in der Schule einfach ausgefallen. Ärgerlich, aber die Garantie ist zum Glück noch nicht abgelaufen.
Einen Bruch im Schreiben wollte ich jetzt aber auch nicht, in dem ich wieder auf Papier mit einem auslaufenden Füller schreibe. Ich nutze die Zeit zum Planen und unterhalte mich stattdessen morgens im Zug mit Freunden und Bekannten, währrend ich auf der Heimfahrt ein wenig döse.
Habe ich schon erwähnt, dass es sehr warm ist?
Was ja toll ist, ich war schon zweimal im Schwimmbad in Alzey!
Absurderweise hoffe ich aber, dass es frischer wird, damit ich meine maßgeschneiderte Wested aus Pferdeleder endlich mal anziehen kann ;-D
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Montag, Mai 12, 2008
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Montag, Mai 05, 2008
Sonntag, April 27, 2008
Der Name dieser neuen Version lautet "Hardy Heron" - Kühner Reiher.
Jetzt habe ich auf meinem Arbeitsnotebook gleichzeitig Windows XP und Ubuntu-Linux installiert. Möglich hat es das mitgelieferte Wubi Festplattenpartitionen. gemacht, das in Windows gestartet, die Setuproutine umgeht und das Linux in einen Ordner installiert. Es gibt somit auch keinen Hickhack mehr, wegen Nach einer halben Stunde ist alles erledigt und man startet neu, wählt im Bootloader "Ubuntu" und ein paar Sekunden später ist man in einem Betriebssystem gelandet, das auf den ersten Blick vertraut erscheint. Es sieht schon sehr nach Windows aus, aber im Herzen ist es ein Unix-System und somit ein Panzer, wo Windows nur ein Van für den Sonntagsausflug ist.
Windows XP wird mein letztes Microsoft-Betriebssystem sein. Am Freitag richtete ich bei dem neuen Notebook meiner Oma ein wenig unter Vista ein, Firefox installiert und so weiter. Den Großteil der Installation hat mein Onkel gemacht, der kurz vor mir da war.
Vista ist für mich ein klarer Rückschritt, nach XP, nicht grafisch, grafisch ist es überragend. Eye-Candy hoch zehn. Alles ist bunt und animiert.
Das ist Ubuntu aber auch.
Vista ist so verdammt langsam, selbst auf neuer Hardware.
Die Mindestanforderungen sind einfach unverschämt.
Da lobe ich mir ein ausgereiftes Unixsystem wie Ubuntu. Mit ein paar Zusatzsoftware wie Wine, laufen jetzt auch die meisten Windows-Programme unter Linux und das in annehmbarer Performance.
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Freitag, April 25, 2008
Ich schreibe in Notepad++, es ist für mich der beste Texteditor überhaupt. Ich benutze ihn zum Coden meiner Homepage, ich schreibe damit meine Mails vor und ich habe damit Kimali und Kubilabala geschrieben.
Als ich heute morgen das Notebook rausholte und es anmachte, war es innerhalb von Sekunden da. Ich hatte es im Stand-Bye gehabt. Notepad++ bekam das abspeichern nicht gebacken und jetzt - zack - ist Kubilabala im Arsch.
Das ganze Buch befindet sich jetzt in einer 140 Kilobyte großen, scheinbar leeren Datei.
Ich habe keine Ahnung, wie und ob ich es überhaupt zurückholen kann.
Natürlich muss das genau dann passieren, wenn ich das regelmäßige Backup vergessen habe.
Alles in Allem werden mir so 10 - 15 Seiten fehlen, um die ich Monate gerungen habe.
Ich versuche nach vorne zu sehen, indem ich gezwungen bin die Abschnitte neu zu verfassen, werden sie sicher besser als in der früheren Version.
Es belastet mich trotzdem.
Desweiteren belastet mich, dass ich meine beiden Azubi-Kolleginnen heute im Stich gelassen habe. Sie sitzen jetzt noch immer auf Arbeit und warten darauf, dass die Druckerei für einen Job wieder hochgefahren wird, der nach Schluss reinkam und nun ultra-wichtig ist und sofort umgesetzt werden muss.
Druck von 84 Etiketten, Ausschneiden dieser großformatigen Drucke und dann das ganze auf die Eimer kleben.
Ein Zeitaufwand von etwa 3 Stunden, schätze ich und dann wäre es bereits halb neun. Ich benötige zu normalen Zeiten ziemlich genau 2 Stunden von Arbeit nach Hause und zu so später Stunde, Freitags!, ist für mich überhaupt nicht abzusehen, wann ich dann nach Hause komme.
Letzte Woche blieb ich einmal nur zwei Stunden länger, so spät verpasse ich unter Garantie eine Zugverbindung, da sich die Versäumniszeiten über den Tag hin aufaddieren. So kam mein Bus zu spät, ich rannte, um meinen Zug nicht zu verpassen, doch dieser fiel ganz unverhofft aus und infolgedessen musste ich auf die Regionalbahn ausweichen, was mich wiederum in der Zeit zurückwarf.
Mich ärgert vor allen Dingen die Ohnmacht, die ich empfinde, weil ich auf meinen Zug keinen Einfluss habe. Ich bin willfährig den höheren Gewalten ausgeliefert und wenn dies nur ein Beamter ist, der vergisst einen Schalter zu drücken.
Heute morgen saß ich eine halbe Stunde am Arsch der Welt fest, weil eine "Weichenstörung" vorlag, kam deswegen eine Stunde zu spät auf Arbeit.
Wo ich jetzt schon am Jammern bin...
Gestern hatte ich Kreislaufprobleme. Bluthochdruck, nehme ich an. Mir flimmerte es vor Augen und ich bekam richtige Hitzewallungen. Schwindelgefühl und Zittern, kamen noch dazu. Ich hatte mich übernommen und vertrug den Temperaturumschwung nicht.
Zum Glück sind diese Zustände die absolute Ausnahme und normalerweise liebe ich es währrend der Zugfahrt zu arbeiten, zu lesen oder aus dem Fenster zu gucken. Soviele meiner Freunde fahren mit der Bahn, zu den Zeiten, an denen ich fahre. Es gibt Schlimmeres (wie zum Beispiel Autobahnfahren, Staus, Drängler, Wahnsinnige, wetterumbrüche) und es ist der weg, den ich gewählt habe.
Ich stehe immer zu meinen Entscheidungen.
Ich werde ab sofort eine Flasche Ginseng auf Arbeit deponieren, mich fernöstlichen Meditationstechniken widmen oder ich gehe einfach früher als elf ins Bett und lasse meinen USB-Stick für die Back-Ups nicht mehr zuhause liegen.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 0 Kommentare
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Donnerstag, April 24, 2008
Wecker Nummer Eins reißt mich aus dem Schlaf.
Wecker Nummer Zwei verhindert, dass ich wieder einschlafe.
Ich stehe auf, torkele ins Bad, stoße mich im Dunkeln an Schränken und reiße fast den Wäschetrockner mit.
Ich mache alle Dinge, die man so im Bad tut und trockne mir die Haare vor dem Heizluftgebläse, der Fön ist einfach zu laut. Ich bin ja der erste, der wach ist und ich möchte niemanden zu früh wecken. Dafür sind jetzt aber den Rest des Tages meine Augen trocken.
Ich hüpfe in die Küche, es ist 5:35, ich schmiere meine Brote und ziehe mich dabei an.
Meine Mutter steht auf und fährt mich zum Bahnhof. So läuft es meistens ab.
Ich war wie immer auf eine lange Zugfahrt vorbereitet, aber nicht auf diese!
Gefühlte 10 Stunden von Alzey nach Koblenz, mit nur einem Umstieg in Bingen.
(Genug Zeit um "Indiana Jones und der Tempel des Todes" zu Ende zu lesen. Ein schrecklich schlecht geschriebenes Buch, der Autor James Kahn nahm augenscheinlich einfach das Drehbuch und formulierte die Regieanweisungen in ganze Sätze um.)
Ab und zu sah ich raus und genoss die malerische Rheinlandschaft, Burgen, Denkmäler, Weinberge und schmutzige Lastkähne auf dem stillfließenden Wasser.
In Koblenz sprang ich als erster aus dem Zug und dann ging es im Marschschritt durch den Bahnhof, ich hatte ja einen Termin und ich hasse es unpünktlich zu sein. Ich fand die richtige Buslinie sofort und erkundete dann in der Wartezeit die Umgebung.
Nach einer halbstündigen Fahrt mit der Buslinie 20 und ungezählten Stopps, kam ich schließlich am Bundeswehrkrankenhaus an.
Nach meiner Musterung, bei der ich meine diversen Allergien angegeben hatte, bekam ich ein Schreiben vom Kreiswehrersatzamt, ich solle mich am 23.04 um 9 Uhr im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz zur "Feststellung der Wehrdienst- und Verwendungsfähigkeit hinsichtlich der von Ihnen genannten Allergien" einfinden.
Ich war pünktlich, erfreut darüber püntktlich zu sein und knallte ein Schreiben am Empfang auf die Theke ("Hallo, ich habe einen Termin."). Also schickte die Frau mich in die zweite Etage, rechts zur Dermatologie. Ich rannte die Treppe hoch, ich war zu aufgeregt, um normal zu laufen. Oben dann eine Schlange, ich reihte mich ein, stellte fest, dass es die Schlange zur Urologie war und ging dann einfach in die Anmeldung zur Dermatologie rein. Ich war verwirrt, denn an der Tür stand zwar Anmeldung, darunter allerdings Anmeldung in Raum 11 und das war die Anmeldung zur Urologie, vor der alle standen.
Egal, ich war dann dort im Büro (Hallo, ich habe einen Termin!) Der junge Mann fragte mich ob ich Robin Irgendwas sei.
"Nein, ich bin nicht Robin. Norman Eschenfelder."
Ich zeigte ihm mein Schreiben und er bat mich im Wartezimmer Platz zu nehmen. Im Gang standen Männer, im Wartezimmer waren alle Plätze belegt, so mancher stand auch da rum, sah sich seine Schuhe an, die Wand, die Decke, die gerade aufgerissen wurde, weil irgendjemand Kabel verlegen musste.
Ich lehnte mich in der Tür an und las weiter, bis ich einen Sitzplatz bekam.
Dann saß ich und las.
"Herr Eschenfelden?"
"Ja."
"Eschenfelden oder Eschen..."
"Eschenfelder."
Der Arzt stellte sich vor. Wir gaben uns die Hand.
"Kommen sie bitte mit."
Vorbei an mehreren Untersuchungszimmern, öffnete er eine Tür, trat ein und sagte sofort: "Bitte, setzen sie sich."
Dem leistete ich folge und war froh, endlich, nach über zwei Stunden, aus dem Wartezimmer heraus zu sein. Ich hatte inzwischen weiteres Buch angefangen, "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" (Viel besser als die vorherigen Teile!) und schon zur Hälfte durch. Das Aufklärungsposter über Melanome hatte ich auch schon fast durch...
Ich war mehrmals weggenickt, sein Aufruf hatte mich gerade geweckt.
"So, dann erzählen sie mal."
"Von meinen Allergien?"
"Ja, bei ihrer Musterung wiesen sie auf Nahrungsmittelallergien hin."
"Ich reagiere allergisch auf Nüsse." Ich zählte auf und an den Fingern ab: "Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse."
Er sagte: "Nüsse." Sah mich an und schrieb es auf die Rückseite eines Dokumentes, das meinen Namen trug. Es war die Überweisung des Kreiswehrersatzamtes an das Krankenhaus.
"Wie äußert sich das bei ihnen?", fragte er.
"Ich habe früher gern Snickers gegessen, aber dann schwoll mir der Hals von den Erdnüssen zu und ich bekam kaum Luft. Ein Kratzen im Rachenraum. Laufende Nase. Das habe ich inzwischen auch öfter wieder beobachtet."
"Was noch?"
"Pollenallergie."
Er zählte ein paar Gräser auf und Birke sagte er, das weiß ich. Er sagte noch mehr, das ich nicht verstand, weil es lateinisch war.
Ich sagte: "Ich denke schon. Ich bekomme Schnupfen, Heuschnupfen."
Der Doktor nannte die wissenschaftliche Bezeichnung erneut und sagte, das heiße Heuschnupfen.
Ich nickte nur. "Von mir aus."
"In welchem Zeitraum tritt das auf."
"Ja... jetzt." Mir lief schon den ganzen Tag die Nase.
"Welche Monate?"
"Mmh, März, April, Mai. Aber dieses Jahr ist es noch nicht so schlimm."
"Worauf reagieren sie noch."
"Ich bin allergisch gegen Klebstoffe. Heftpflaster. Ich hatte vor Kurzem eine Verstauchung und der Arzt machte mir so ein Tape dran, ich bekam von diesem Verband einen mörderischen Ausschlag. Das zog sich dann über den ganzen Körper. Quaddeln am Rücken, überall. Das war im Endeffekt schlimmer als die Verstauchung."
Ich sprach noch von meiner Reaktion auf Süßstoff, dem Ausschlag, der hart und wie eine Elefantenhaut wird und der Wassereinlagerung in meinem Daumen, die ich durch die kaputte Haut und die Bläschen pressen konnte.
"Haben sie schon einmal einen Allergietest gemacht?"
"Nein. Noch keinen."
"Sie sind Abiturient? Da hat man keine Zeit."
"Nur Fachabi."
"Fachabiturient? Also sind sie Abiturient und hatten wichtigeres zu tun."
Auf meiner Stirn standen Fragezeichen.
"Naja, ich mache eine Ausbildung..."
"Ich gehe jetzt nach nebenan und spreche mit unserem Chefallergologen."
"Ok."
"Bis gleich."
Er ging, ich war wieder am wegdösen, weil er mich zehn Minuten lang sitzen ließ und dann kam er zurück. Er lächelte.
"Sie sind ja eine richtige Schatztruhe.", sagte er strahlend.
"Wie bitte?"
"Wenn man sie aufmacht, findet man viele Schätze. Sie haben da eine stattliche Anzahl an allergischen Reaktionen."
Ich sah ihn verwirrt an.
"Sie werden vielleicht stationär begutachtet werden müssen. Wir setzen sie auf eine Reisdiät."
Meine Augenbrauen gingen hoch. "Aha."
"Sie würden dann hier eine Schlafmöglichkeit bekommen."
"Wie lange wäre das?", fragte ich und ahnte Schlimmes.
"5 bis 6 Tage."
"Oha."
Er nahm mir Blut ab und es machte mir nichts aus, die Nadel in meinen Arm dringen zu sehen. Ich war überrascht, wie ruhig ich blieb. Ich war über das viele Blut überrascht. Mit einem Tupfer drückte er auf die Stichwunde. "Halten sie das gedrückt.", sagte er.
Ich übernhahm den Tupfer und fragte nach drei Sekunden: "Reicht das."
"Nein, halten sie ruhig noch gedrückt."
"Ok."
Er nahm ein Hansaplast in die Hand.
Ich nur: "Ähm, Heftpflaster..."
"Ah, tut mir leid.", er lachte kurz. "Dann machen wir besser nichts drauf."
"Ja, denke ich auch."
Ich wusch mir die Hände, sagte Tschüss und ging, ich warf den Tupfer weg, sagte ihm, ich hätte schon weitaus schlimmere Wunden als diese gehabt und zog mich im Gehen an.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 1 Kommentare
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Donnerstag, April 17, 2008
Es wird mir immer deutlicher, China ist das Land meiner ALPTRÄUME!
Kinderarbeit, Zwangsarbeit, wahllose Hinrichtungen, etc.
Ihr kennt es.
Jetzt, zieht euch das mal rein:
http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,547576,00.html
Es macht mir Angst.
Eingestellt von Norman Eschenfelder 0 Kommentare
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Sonntag, April 13, 2008
Alle Freunde können mich jetzt bei MySpace adden:
http://www.myspace.com/norman_eschenfelder
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